Sony nennt erste offizielle Details zur PlayStation 5: 8K, Ray-Tracing, SSD, Releasefenster und mehr!

Sonys Mark Cerny, Lead Architect der PS4 und auch PS5, hat erste offizielle Details zur PlayStation 5 genannt. Einen Release in 2019 wird es natürlich nicht mehr geben, einige Studios arbeiten allerdings bereits mit der neuen Konsole und weitere DevKits werden momentan an Entwickler weltweit ausgegeben. Starten soll Sonys neues Flaggschiff dann im Jahr 2020, auf der E3 in diesem Jahr wird es noch nichts zu sehen geben.

Ganz exakte Angaben zum Inneren der Next-Generation-Konsole gibt Cerny natürlich noch nicht, Herzstück wird jedoch eine 8-Kerne-AMD-CPU 7nm Zen 2, die auf der der dritten Ryzen-Generation basiert. Auf Seiten der GPU (Grafik-Einheit) wird ein angepasster AMD-Chip der Navi-Generation zum Einsatz kommen, der Ray-Tracing unterstützen wird. Bei Ray-Tracing wird die Ausbreitung einzelner Lichtstrahlen in Echtzeit berechnet, was unter anderem realistischere Licht- und Reflektionseffekte ermöglicht – ein Feature, welches aktuell in Hollywood sehr beliebt ist. Derzeitig gibt es keine Konsole, die Ray-Tracing beherrscht. 8K Auflösung soll die PS5 ebenfalls unterstützen, vermutlich aber eher für Video-Inhalte als für Spiele. Für die 8K Ausgabe von Games könnten ähnlich wie in der PS4 Pro Skalierungstricks wie Image-Reconstruction oder Checkerboard Rendering.

Ein wichtiger Baustein der neuen Konsole soll laut Cerny ein extrem schnelles High-End SSD-Speichersystem sein. Cerny demonstrierte die enorm hohe Geschwindigkeit mit Spider-Man: Auf einer PS4 Pro dauerte es ca. 15 Sekunden bis die freundliche Spinne mittels Schnellreise-Option von einem Ende Manhattans an einen anderen Punkt gelangt. Auf einem frühen PS5 DevKit mit noch „niedriger Geschwindigkeit“ dauerte es nur 0,8 Sekunden. Die SSD-Speicherlösung soll eine höhere Bandbreite besitzen als alle aktuell für den PC verfügbaren SSDs.

Auch auf der Audio-Seite soll sich einiges tun, unterstützt ebenfalls durch Ray-Tracing für 3D-Effekte, welches auch die Ausbreitung von Geräuschen ähnlich wie bei Licht simulieren kann. „Als Spieler war es ein wenig frustrierend, dass sich das Audio von PS3 zu PS4 nicht allzu sehr verändert hat. Mit der nächsten Konsole ist es der Traum, aufzuzeigen wie dramatisch unterschiedlich das Klangerlebnis sein kann, wenn wir große Mengen an Hardware-Power darauf verwenden.“

PlayStation VR soll ebenfalls einen Weg auf die PS5 finden.

Microsoft hat gerade eine Xbox One S ohne Disc-Laufwerk angekündigt, die rein digitale Games abspielt. Die PS5 soll aber aber weiterhin physische Medien verwenden und keine reine Download-Konsole werden. Außerdem soll die PS5 abwärtskompatibel sein, zumindest sollen eure PS4 Spielen auf ihr laufen. Zu PS1, PS2 und PS3 gibt es noch keine Infos. Seit 4 Jahren wird bei Sony bereits an der PS5 entwickelt.

Klingt alles teuer, doch Sony verspricht einen „ansprechenden Preis“ zu wählen.

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