R.I.P. Kinect

Den Bewegungssensor Kinect der Xbox One werden wohl die wenigsten von euch noch benutzen und jetzt hat auch Microsoft das Zubehör offiziell für tot erklärt. Die Bewegungen erfassende Kamera, die zuerst im November 2010 auf den Markt kam, wird nicht länger produziert, wie Microsoft in einem Interview bestätigt.

Kinect war in der Lage, den kompletten Körper zur Bewegungsanalyse zu scannen, um so Anwendungen und Spiele zu steuern, zuerst als Zusatzgerät für die Xbox 360, später in der zweiten Generation als teures – nicht optionales Features – für die Xbox One. Kinect sorgte damals für einen Preis von 500 Euro für die Xbox One, während Sony mit der hundert Euro günstigeren PS4 davon zog. Nach viel Kritik wurde dieser Kostenpunkt von der Xbox One entkoppelt und die Konsole auch ohne Kinect Kamera verkauft, die schon damals in die gleiche Kerbe schlug wie heutige Sprachassistenten wie Siri oder Alexa und auch Video-Chatting erlaubte.

 Die Trennung von Kinect und Xbox One läutete den schleichenden Tod der Kamera ein, denn nachdem sich Entwickler nicht mehr darauf verlassen konnten, dass jeder Nutzer der Xbox One eine Kinect besitzt, gab es immer weniger Software-Unterstützung.

In Teilen lebt die Kinect Technologie in Microsofts Cortana Sprachassistent weiter, ebenso in der AR-Brille Hololens sowie anderen Microsoft Produkten.

R.I.P. Kinect!

Ich bin seit 2004 Chefredakteur und Leiter von GamePire. Als Evil Genius hinter den Kulissen und Gaming/Tech-Nerd gehört FIFA für mich nach 15 Jahren in der Gaming-Industrie immer noch genauso jedes Jahr zu den Highlights wie krachende Action- und Horror-Games oder super-schnelle Racing-Titel. Über innovative Hardware freue ich mich immer sehr und bin zudem ausgesprochener Fan der VR-Technologie. Auf Social Networks bin ich zuhause! See you there!

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