Metal Gear Solid V: The Phantom Pain gewinnt Award und weder Konami noch Kojima wollen ihn annehmen

Ein ganz seltsamer Moment geschah vergangene Woche während der Verleihung der 19. DICE Awards und der war nicht geplant. Metal Gear Solid V: The Phantom Pain gewinnt den Award als bestes Adventure-Spiel und niemand will den Award annehmen.

Im Namen von Konami nahm Jordan Mechner, führender Kopf hinter Prince of Persia und Executive Producer bei 343 Industries, der den Award präsentierte, den Award an. Die Zuschauen waren zunächst offenbar leicht verwirrt und Gelächter.

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Weniger als eine Stunde zuvor war Hideo Kojima, der Vater der Metal Gear-Reihe und Director von Metal Gear Solid V, auf der gleichen Bühne und bekam von seinem Freund und Kollegen Guillermo del Toro den Hall of Fame Award überreicht.

„Konami war nicht in der Lage, jemand zur Preisverleihung zu entsenden, und Kojima-San zog es vor, den Award nicht anzunehmen“, so Terrence Myers, Executive Producer der DICE Awards. „Die Academy war der Ansicht, dass der Presenter den Awards im Namen des Titels akzeptieren sollte und das die beste Lösung für alle Seiten sei.“

Dieser seltsame Moment markiert nur den neusten Punkt verwunderlichen Verhaltens seitens Konami im Rahmen der Streitigkeiten zwischen dem Star-Entwickler und dem Publisher.

Erst im Dezember letzten Jahres hatte Konami Kojima daran gehindert, an dem Game Awards 2015 teilzunehmen. Diese Erklärung gab der Host der Show, Geoff Keighley.

Im vergangenen März entfernte Konami alle Hinweise von Kojima und seinem Studio von der Website für Metal Gear Solid, im weiteren Verlauf auch von Marketingmaterialien.

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