Massenmörder-Simulation Hatred hat den unnötigsten Trailer des Jahres, Epic Games distanziert sich von Gewaltorgie

Bei uns in Deutschland werden Videospiele mit Kampfmechaniken oder Waffeneinsatz oft immer noch als „Mordsimulation“, „Killerspiel“ oder „Tötungssimulator“ beschrieben. Videospiele haben dadurch in der Gesellschaft noch immer einen sehr schweren Stand. Gewalt in Nachrichtensendungen oder in Filmen ist okay, in Videospielen sieht es dagegen anders aus.

Mit diesem Image kämpfen Videospiele in Deutschland und einigen anderen Ländern tagtäglich. Trotzdem dachte sich jemand, es wäre eine gute Idee, wirklich eine Massenmörder-Simulation zu entwickeln.

Jetzt gibt es einen ersten Trailer zum Spiel Hatred, der wirklich in unnötiger Gewalt, geschmückt durch grässliche Kommentare, ausartet. Von einem spielbaren „Völkermord-Kreuzzug“ ist darin die Rede. Laut dem polnischen Entwickler Destructive Creations ist Hatred ein Shooter aus der isometrischen Kameraperspektive und bietet eine verstörende Massenmordatmosphäre, bei dem die Spieler die Kontrolle über einen kaltblütigen Antagonisten übernehmen.

WARNUNG: Der folgende Trailer, in dem Polizisten und unschuldige Menschen abgeschlachtet werden, ist echt harter Tobak und sicherlich der unnötigste des Jahres.

Destructive Creations schreibt auf seiner Website, Hatred sei ein Statement gegen „Politische Korrektheit“ in der Spieleindustrie. Ein Statement, dass unserer Meinung nach ziemlich überflüssig und kontraproduktiv ist und die Branche kein Stück voran bringt.

Selbst Epic Games hat sich von Hatred distanziert. Destructive Creations nutzt für den Titel Epics Unreal Engine 4 und weißt in dem Trailer auch mit einem Logo darauf hin. Epic Games möchte nicht mit dem Spiel in Verbindung gebracht werden und hat Destructive Creations aufgefordert, das Logo der Unreal Engine aus sämtlichen Materialien zu entfernen.

Hatred soll 2015 für Windows PC erscheinen.

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