WipEout Omega Collection

Rennspiele gibt es wie Sand am Meer, doch Future-Racing-Titel sind vor allem heutzutage eine Seltenheit geworden. Neben Nintendos F-Zero zählt vor allem die erstmals 1995 vom legendären Studio Psygnosis veröffentlichte WipEout Reihe zu beliebtesten Vertretern dieses Genres. Zwar warten die Fans sehnsüchtig auf einen neuen Teil, doch davon ist bislang nichts zu sehen. Sony versucht es stattdessen erstmal mit der WipEout Omega Collection, einem Remaster verschiedener Ableger der Serie. Und was kam dabei am Ende raus? Sagen wir es so: Wir warten jetzt nicht weniger gespannt auf einen neuen Ableger…

GamePire hat die WipEout Omega Collection auf links gedreht ohne schwindelig zu werden und präsentiert euch den Test!

Keine Spielereien

In der Omega Collection enthalten sind die nochmals verbesserten Versionen von WipEout HD, welches 2008 für die PS3 erschien, der Erweiterung WipEout Fury sowie des bislang letzten Originalteils WipEout 2048. WipEout 2048 erschien damals lediglich für PlayStation Vita, daher könnte es einige unter euch geben, die das letzte WipEout bis heute noch nicht angefasst haben. Wenn wir alle Teile zusammenrechnen, kommen wir in der Omega Collection auf insgesamt 26 Strecken und 46 Gleiter. Da steckt also was drin!

Der Karriere-Modus präsentiert sich gewohnt simpel und bringt auch ein wenig Retro-Flair mit sich. Customizations wie es so schön heißt, also detaillierte Anpassungen der Gleiter oder Editoren für Vinlys, gibt es bei Sonys Highspeed-Racer nicht. Man fährt einfach ein Event nach dem nächsten ab und kann aus vorgegebenen Gleiter-Designs auswählen.

Das Ziel ist je nach Event und Rennen ganz unterschiedlich: Neben normalen Rennen, bei denen es um eine möglichst hohe Platzierung geht, warten aber auch Zeitrennen auf Basis vollständiger Rennen oder nur Rundenzeiten auf euch. Sehr cool sind die “Detonator”-Events, denn hier ist der Name Programm und ihr müsst auf der Strecke befindliche Minen in die Luft jagen. Ähnlich spannend sind Rennen mit Waffeneinsatz, bei denen ihr ähnlich wie in Mario Kart mit Lenkraketen, Maschinengewehre oder Bomben eure Gegner ausschaltet und dafür Punkte erhaltet. Den Reaktionsschnellen unter euch werden die Zonen-Rennen gefallen, die ihr euch wie einen Survival-Mode vorstellen müsst, bei dem die Geschwindigkeit kontinuierlich steigt.

Skill muss sein

Nicht nur die Geschwindigkeit und die aggressiven Gegner machen WipEout schon seit jeher zu einer Herausforderung, auch das Design der Strecken zeigt sich abwechslungsreich und verlangt euch einiges ab. Durch Abkürzungen, Speedpads oder Boost-Sprünge verschaffen euch einen kurzzeitigen Vorteil zwischen den meist futuristischen Wolkenkratzern, die in auffällige Neon-Farben getaucht sind.

Dass die WipEout Serie schon damals seiner Zeit voraus war, beweist die aktuelle Omega Collection sehr eindrucksvoll. Das Handling der Gleiter steht aktuellen Future-Racern in nichts nach und verhält sich im Vergleich zur Titel wie Fast RMX auf der Switch sogar anspruchsvoller. Dafür sorgt ein gewisses Nachziehen der Gleiter in den Kurven, welches euch gefühlvolles Spiel mit den beiden Bremsen abverlangt. Mit dem richtigen Einsatz der Bremsen könnt ihr sowohl schnelle als auch langsame Kurven perfekt nehmen. Der Einsatz eines kleinen Boosts zu den Seiten oder der Luftrolle, die euch einen kleinen Geschwindigkeitsboost verschafft, ist nicht weniger essenziell, um später bei den Events bestehen zu können.

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