Overwatch

Overwatch ist Blizzards erster Multiplayer-Ego-Shooter und für den Entwickler zugleich die erste neue Marke seit 1998. In dem gänzlich neuen Fantasy-Universum treten verschiedenste Helden im Comic-Look in vier schnellen Spielmodi gegeneinander an. GamePire hat sich in die Schlacht begeben und verrät, ob Blizzard auch „Ballerspiele“ kann.

Blizzards neuster Geniestreich ist ein Multiplayershooter vom Schlage eines Team Fortress 2, Overwatch hat mit seinen verschiedenen Helden aber auch kleine Anleihen eines MOBA. In Anlehnung an MOBAs wie Heroes of the Storm (ebenfalls aus dem Hause Blizzard) benötigen Spieler bei Overwatch eine gute Taktik und strategisches Kalkül. Das beginnt natürlich mit der Wahl des Helden. Vor Beginn jeder Partie und nach jedem Ableben dürft ihr einen Helden wählen.

Overwatch-Lucio--Attack-on-Objective-PS4

Be a Hero. Or Heroes.

Zum Start des Spiels stehen davon 21 Stück zur Verfügung, aufgeteilt in vier typische Klassen: Damage Dealer können mächtig austeilen, Tanks dafür verdammt viel einstecken, Supporter unterstützen ihr Team mit Spezialfähigkeiten und Heiler… heilen! Blizzard wird das Overwatch-Universum nach und nach definitiv um weitere Helden erweitern. Den Anfang macht schon in Kürze die Heldin Ana. Bei der umfangreichen Auswahl an Helden haben natürlich Teams die größte Erfolgschance, deren Spieler sich nicht alle für die gleiche Heldenklasse entscheiden. Wichtig ist eine ausgewogene Mischung: Sechs Spieler bilden ein Team und die Fähigkeiten der Helden sollten sich natürlich möglichst gut ergänzen.

Deine Wahl beeinflusst einfach alles

Die Helden beherrschen verschiedene Fähigkeiten wie Schilde, stationäre Geschütze oder etwa Geschwindigkeitsboosts. Das ist aber noch nicht alles, denn daneben besitzt jeder Held eine Spezialfähigkeit, die sich erst nach etwas längerer Zeit wieder auflädt. Der Gorilla Winston kann beispielsweise gewaltig austeilen, während Soldier: 76 eine automatische Zielvorrichtung nutzen kann. Und hier spielt Blizzard seine Stärke aus: Was das Studio besonders gut kann, ist Balancing. Dafür nimmt man sich die Zeit.

Balancing findet natürlich kontinuierlich statt und Blizzard wird immer mal Nerfs anwenden oder die Balance nach Feedback der Community und Beobachtung aktueller Spiele anpassen, aber vom Start weg hat Blizzard bei Overwatch abermals einen tollen Mix von Charakteren und Fähigkeiten gefunden, die unzählige Strategien ermöglichen. Und welche Wahl du triffst, beeinflusst einfach alles. Die Wahl des Helden entscheidet darüber, welche Strategien möglich sind und je nachdem welche Charaktere die Mitspieler in deinem Team gewählt haben, wie das Match ausgehen wird. Helden sind also ein absoluter Knackpunkt. Dass jeder Held und jede Heldin über eine eigene Hintergrundgeschichte verfügt, hätte Blizzard allerdings besser ins Spiel integrieren können. Informationen und Storydetails bekommt man aus dem Spiel heraus überhaupt nicht. Man kann diese Hintergründe der jeweiligen Helden nur auf der Website von Blizzard nachlesen. Schade.

Dynamische Strategie

Mit der Wahl eines Helden seid ihr nicht darauf beschränkt, die eingeschlagene Taktik für das gesamte Match beizubehalten. Nach jedem Ableben des Helden kann man diesen erneut wählen oder aber auf einen anderen ausweichen und damit die Strategie wechseln und dynamisch auf das Spiel des Gegners reagieren. Stellt sich euer gegnerisches Team mit vielen Tanks auf, braucht ihr natürlich entsprechend durchschlagskräftige oder schnelle Charaktere. Wenn ihr bei Overwatch also erfolgreich spielen wollt, müsst ihr möglichst viele unterschiedliche Helden beherrschen, um mit eurem Team auch Strategiewechsel durchführen zu können.

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