Sony überrascht mit 399-Euro-Preis für sein PlayStation VR-Headset und Release im Oktober

Sony erhielt begeisterten Applause als man gestern den Release und den finalen Preis des PlayStation VR-Headsets ankündigte. PlayStation VR erscheint im Oktober und wird dann offiziell 399 Euro kosten. Zum Vergleich: Das Oculus Rift kostet 699 Euro plus hoher Versandkosten, da das Kit aus den USA verschickt wird, das HTC Vive von Valve und HTC liegt sogar bei 899 Euro. Diese beiden VR-Brillen werden technisch zwar einen Tick vor PlayStation VR gesehen, doch neben dem teils doppelten Preis benötigt man für die PC-VR-Brillen auch einen extrem starken und somit kostspieligen Rechner. Sony bietet also den günstigsten Einstieg in die VR-Zukunft.

Andrew House, Präsident und Group CEO von Sony Computer Entertainment, gab außerdem bekannt, dass eine exklusive Star Wars Battlefront VR-Erfahrung für PlayStation bei EA DICE in Entwicklung ist. Aktuell arbeiten 230 Entwickler und Studios an Inhalten für PlayStation VR.

Das finale Design des Headsets ist den letzten Prototypen sehr ähnlich und besitzt ein 5,7-Zoll-OLED-Display mit einer maximalen Auflösung von 1920 x 1080 RGB und einer Bildrate von 120Hz und 360-Grad-Bewegungserkennung mittels 9 LED-Lämpchen. Nicht im Preis inbegriffen sind PlayStation Move-Controller oder die PlayStation-Kamera. Die PlayStation-Kamera ist allerdings unerlässlich und wird zur Verwendung von PlayStation VR benötigt.

„Einen solchen Startpreis zu erreichen, war alles andere als eine leichte Aufgabe. Dazu mussten wir unsere Expertise in Ingenieurskunst, Design und Herstellung der letzten zwei Dekaden nutzen“, sagt House.

Was haltet ihr von den doch sehr stark voneinander abweichenden Preisen der verschiedenen VR-Brillen? Werdet ihr bei knapp 400 Euro einsteigen oder seid ihr sogar so begeistert von VR und wollt in der virtuellen Realität auch herumlaufen, dass ihr sogar die 899 Euro für das HTC Vive ausgeben werdet?

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