Oculus-Gründer Palmer Luckey von Ex-VR-Arbeitgeber verklagt

Palmer Luckey und Oculus VR wurden erneut verklagt. Dem Mitbegründer des Virtual Reality-Unternehmens wird von seinem Ex-Arbeitgeber, der an einer eigenen VR-Technik gearbeitet hat, Vertragsbrüchigkeit vorgeworfen.

Die Klage wurde in dieser Woche von Total Recall Technologies in Kalifornien eingereicht und Luckey wird darin vorgeworfen, vertrauliche Informationen, an die er gekommen sein soll, während er unter Vertrag stand, zur Entwicklung seines eigenen VR-Geräts (Oculus Rift) genutzt zu haben.

Der Klage zufolge hat TRT Luckey 2011 unter Vertrag genommen, um eine VR-Brille zu entwickeln. Luckey soll eine Vereinbarung unterschrieben haben, nach der Details über die Zusammenarbeit unter Verschluss bleiben sollten. Im Laufe des Jahres 2012 erhielt Luckey von TRT Feedback zur Verbesserung des Designs.

„Ohne [Total Recall Technologies] zu informieren… nahm Luckey die Informationen aus der Partnerschaft sowie den für TRT gebauten Prototypen, bei dem er Design-Features und vertrauliche Informationen sowie Materialien nutzte, die durch die Partnerschaft zur Verfügung gestellt wurden, und gab diese anderen gegenüber als seine eigenen aus“, heißt es in der Klage.

Total Recall Technologies fordert nun eine nicht genannte Summe Schadenersatz von Luckey und Oculus VR.

Letztes Jahr wurde Oculus VR von Bethesda Softworks‘ Mutterunternehmen ZeniMax Media verklagt und beschuldigt, Geheimnisse preisgegeben zu haben.

Oculus startete im August 2012 eine Crowdfunding-Kampagne für das Rift-Headset. $US 2,4 Mio. von 9.000 Unterstützern kamen dabei zusammen. Facebook kaufte Oculus dann vergangenes Jahr für $US 2 Milliarden. Die Verbraucher-Version des VR-Headsets soll im ersten Quartal 2016 in den Handel kommen.

Ein Sprecher von Oculus VR wollte die Klage nicht kommentieren.

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