Bremsen die ersten Entwickler die PS4-Version aus, um Gleichheit mit Xbox One-Version herzustellen?

Dass die PS4 technisch stärker als die Xbox One ist, darüber müssen wir wohl nicht diskutieren. Viele Titel laufen auf der PS4 in 1080p-Auflösung, auf der Xbox One jedoch mit niedrigerer Auflösung (meist 900P – was auf die Pixel bezogen einen Unterschied von 44% ausmacht). Nun scheinen die ersten Entwickler die PS4-Version auszubrembsen, um Gleichheit mit der Xbox One-Version herzustellen.

Die Rede ist von Assassin’s Creed: Unity, dass auf beiden New-Gen-Konsolen nativ in festgelegten 900p mit 30 Frames in der Sekunde gerendert wird (beide Konsolen skalieren das Bild dann zu einem 1080p-Bild, worunter die Bildqualität jedoch minimal leidet), wie Ubisoft in Person von Senior Producer Vincent Pontbriand heute bestätigte. Besser wäre also eine native Auflösung von 1080p und man hat irgendwie das Gefühl, zumindest auf der PS4 könnte Ubisoft 1080p erreichen, wenn man wollte. Ubisoft begründet die 900p-Auflösung für beide Konsolen damit, dass man „Diskussionen und so ein Zeug“ zur Performance vermeiden wollte. Bremsen hier also die ersten Entwickler die PS4-Version aus? Für uns hört es sich so an.

Schon letztes Jahr zum Start beider neuen Konsolen erschien Assassin’s Creed IV: Blackflag mit 900p-Auflösung, erhielt dann jedoch einen Patch, der die native Auflösung auf 1080p schraubte. Dass man mit Assassin’s Creed: Unity einen ähnlichen Plan verfolgt, deutete Ubisoft nicht an.

Natürlich ist die ganze Diskussion um Auflösungen überzogen, dennoch erwartet ihr als Spieler aber wohl, dass ein Spiel die Möglichkeiten einer gewissen Plattform auch optimal nutzen.

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