Bericht: Destiny 2 kommt für PC, soll sich wie ein ganz anderes Spiel anfühlen

Destiny 2 ist zwar bislang nicht offiziell angekündigt, Entwickler Bungie gibt sich aber auch nicht besonders viel Mühe zu dementieren, dass man den Nachfolger irgendwann Ende 2017 veröffentlichen will. Sollte ein aktueller Bericht korrekt sein, dann kommt Destiny 2 neben PS4 und Xbox One auch für den PC. Das Sequel soll sich wie ein ganz anderes Spiel anfühlen und nicht wie eine Erweiterung — sogar wenn das bedeutet, dass ihr eure mühsam aufgebauten Charaktere zurücklassen müsst.

Gerüchte um eine PC-Version tauchten vor einigen Stunden auf NeoGAF auf. Ein NeoGAF-User namens benny_a berichtet dort von einem Freund bei Publisher Activision, der ihm erzählt habe, dass der mit Spannung erwartete Destiny-Nachfolger tatsächlich für PC erscheint. Mitarbeiter des Publishers wurden darüber bei einer internen Präsentation informiert. Interessanterweise soll ein weiteres Studio von Activision, Vicarious Visions, Bungie unter die Arme greifen und bei der Entwicklung aushelfen.

Destiny 2 auch auf den PC zu bringen scheint für Bungie ein logischer Schritt zu sein. Schon mit der letzten Erweiterung Das Erwachen der Eisernen Lords hat das Studio die alten Konsolen PS3 und Xbox 360 hinter sich gelassen und die PC-Plattform bedeutet für das Spiel eine riesige, neue Zielgruppe, um verlorene Spieler zu kompensieren — oder neue zu gewinnen. Auch auf der technischen Seite muss sich Bungie dann nicht mehr um antiquierte Speicher-Restriktionen der alten Konsolen sorgen.

Angeblich will die Bungie-Führung, dass sich der Nachfolger wie ein völlig neues Spiel anfühlt, auch wenn man dafür bekannte Planeten, Charaktere oder Aktivitäten zurücklassen muss. Wie die Kollegen von Kotaku melden, vergleichen Bungie-Mitarbeiter das Ganze mit Diablo II, das einige unglaubliche Änderungen zum Vorgänger aufwies, aber weder Charaktere noch andere Inhalte von Diablo übertrug. Ein Mitarbeiter soll gesagt haben „König der Besessenen war ein Neustart für Destiny 1, um kleine Dinge zu verbessern. Das ist die Überarbeitung, um große Dinge zu verbessern.“

Quellen zufolge soll eine große Änderung für den zweiten Teil der Begriff „spiele-an-Bestimmungsorten“ sein — eine neue Art von Aktivität, die die Welten von Destiny 2 umkrempeln würde. Dabei sollen die Planeten bevölkerter wirken und Städte, Außenposten und Aufträge aufweisen, die interessanter sind als die Patrouillien-Missionen aus Destiny.

Sollte man in Destiny 2 seine Charaktere aus dem Vorgänger nicht übertragen können, wird Bungie den Spielern irgendetwas anbieten müssen, immerhin haben nicht wenige Spieler hunderte Stunden in die Entwicklung ihrere Charaktere gesteckt.

Im April hatte Bungie Berichten zufolge das Entwicklerteam neu strukturiert und König der Besessenen-Director Luke Smith zum Director von Destiny 2 gemacht. Einige langjährige Bungie-Mitarbeiter sollen das Studio zu der Zeit verlassen haben.

Wie es weitergeht mit Destiny 2? Wir bleiben für euch dran!

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