800.000 Dollar abgeräumt! Die neuen Call of Duty-Champions aus den USA schlagen Europa im Finale

An den letzten vier Tagen haben die besten eSportler der Welt für Call of Duty in Los Angeles bei der World League Championship um insgesamt zwei Mio. Dollar Preisgelder gefightet. Die neuen Champions sind das US-Team „EnVyUs“, die mit dem ihrem Sieg im Finale gegen das europäische Team „Spylce“ 800.000 US-Dollar abgeräumt haben.

Das Finale war eine kleine Sensation, denn seit Jahren dominieren die amerikanischen Teams das Turnier. Geballert wurde mit Call of Duty: Black Ops III und am Ende verlor das Team von „Splyce“ zwar mit 3:1 gegen „EnVyUs“, doch die Briten haben es als erstes europäisches Team überhaupt in das Finale der Call of Duty-Weltmeisterschaft geschafft. Am Ende hieß es also: USA gegen Europa!

Durch die neue Stärke von Europa gewinnt die Meisterschaft sicherlich an internationalem Reiz, denn der Schlagabtausch der Amerikaner in den letzten Jahren war für andere Nationen relativ langweilig. Überhaupt war das Niveau in diesem Jahr besonders hoch, was wohl auch der durchgehenden Spielpraxis zu verdanken ist. Alle Teams spielen erstmals ohne Unterbrechungen seit Januar 2016 in einer Weltliga.

Die Call of Duty-WM kann zwar noch nicht so viele Zuschauer wie etwa ein League of Legends in die Hallen und Stadien locken, einige tausend Zuschauer haben sich zum Finale dennoch in der Halle in L.A. eingefunden. Für den Shooter von Activision und den eSport im Allgemeinen sicherlich eine positive Entwicklung. Immerhin hatte Activision erst vor einigen Monaten eine eigene eSport-Unit gegründet, die den virtuellen Sport nun weiter ausbauen soll.

Ich bin Dennis und wenn ich hier nicht für News und Artikel sorge, sitze ich gespannt vor Netflix und ziehe mir die neusten Marvel-Serien rein, verfolge den Zombie-Ausbruch bei The Walking Dead oder cruise mit meinem Auto über die Landstraßen.

News

Anzeige