Switch Hacker behaupten, dass Nintendo ihren neuen Jailbreak nicht patchen kann

In dieser Woche haben zwei Hackergruppen unabhängig voneinander Methoden veröffentlicht, die es erlauben, die Nintendo Switch zu jailbreaken. Eine Gruppe hat bereits eine portierte Version von Linux auf Nintendos Hybrid-Konsole am laufen. Aber viel schlimmer für Nintendo: Die Hacker sagen, der Exploit beruhe auf einem Fehler im Prozessor des Systems und das mache es somit unmöglich, die Schwachstelle mit einem Firmware-Update zu beheben.

Die Hacker nutzen den USB-Wiederherstellungsmodus (RCM) des Tegra-Prozessors der Switch aus, der leicht mit Daten gefüttert werden kann, wenn ein anderer Computer über die USB-Verbindung angeschlossen wird. Dadurch ist es möglich, die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Boot-ROM zu umgehen und eigene Anwendungen, sogenanntes Home-Brew, zu starten. Neben dem Standard-Betriebssystem soll auch Linux schon auf der Konsole laufen.

Der Exploit wurde diese Woche von der Hackergruppe ReSwitched, die ihre Methode „Fusée Gelée“ nennt, und von Fail0verflow, die ihre Methode „ShofEL2“ nennt, veröffentlicht. Während beide Methoden unterschiedlichen Code beinhalten, sind die Schritte ähnlich und nutzen den gleichen Fehler im Tegra X1 Prozessor von NVIDIA. Da sich der Fehler in der Hardware des Chips und nicht im Code befindet, sagen die Gruppen, dass Nintendo an dieser Stelle nicht viel tun kann, außer neue Konsolen mit repariertem Chip zu verkaufen.

T214 Tegra-Prozessor, auf den in einem Switch 5.0.0 Firmware-Update verwiesen wird, könnte ein erster Hinweis sein, dass Nintendo bereits Pläne hat, sich von dem kompromittierten T210-Modell in aktuellen Switch Konsolen zu entfernen, die zur Ausführung der Exploits derzeit nötig sind.

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