Pokémon GO verliert 15 Millionen Spieler seit seinem Start

Die Augmented Reality-App Pokémon GO startete fulminant mit Pokémon-Wanderungen auf der ganzen Welt, kuriosen Unfällen und 75 Mio. Downloads in Rekordzeit. Doch den Pokémon-Jägern geht offenbar den Spaß am Spiel verloren: 15 Millionen Spieler hat Entwickler Niantic seit dem Start verloren.

Im Juli waren noch 45 Mio. tägliche Nutzer auf der Jagd, inzwischen melden sich nur noch 30 Mio. – also ein Schwund von etwa einem Drittel.
Auch die Downloadzahlen, die Aktivität und die Spielzeit haben sich nach Datenanalysen verschiedener Marktforscher deutlich verringert, wie „Bloomberg“ meldet.

Schuld daran sind verschiedene Faktoren, an denen die Entwickler aber kontinuierlich drehen. Die rund 150 unterschiedliche Monster ist ziemlich kompliziert. Gute und seltene Pokémon tauchten wirklich selten auf, überall findet man nur Taubsis und Rattfratz. Hier hat Niantic kürzlich Wochenende nachgebessert und tatsächlich kommen jetzt viel öfter Pokémon vor, die man sonst fast nie gesehen hat.

Auch außerhalb der großen Städte macht einem Pokémon GO das Leben schwer. Pokéstops, Arenen und Pokémon sind auf dem Land kaum auffindbar und wenn, dann liegen weite Distanzen dazwischen. Ab Level 20 wird Pokémon GO immer zäher. Je höher das Trainerlevel, desto mehr Erfahrungspunkte muss man für den nächsten Aufstieg sammeln und die Anzahl an Erfahrungspunkten muss bei jedem neuen Level doppelt so hoch sein wie beim vorherigen.

Dann wäre da noch die Trckingfunktion. Auch rund einen Monat nach dessen Verschwinden hat es die Trackingfunktion noch nicht zurück ins Spiel geschafft. Lediglich eine abgespeckte und nahezu unbrauchbare Tracking-Anzeige kam zurück, aber wo sich die gesuchten Pokémon aufhalten, ist nicht erkennbar.

Wenn Niantic nicht schneller und bessere Updates bereitstellt, dürften in den kommenden Wochen weitere Spieler abwandern.

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