Pokémon GO-Entwickler verspricht Verbesserungen für „Pokémon in der Nähe“ – Fans sind seit Tagen in Aufruhe

Nach einem Wochenende heftiger Kritik aus den Reihen der Spieler zum neusten Update von Pokémon GO und dem Entfernen des Fußabdrücke-Features für Pokémon in der Nähe, hat Niantic endlich reagiert und verspricht der Community in einem Facebook-Post, beliebte Features weiter zu verbessern und die globale Verfügbarkeit des Spiels auszubauen. Gleichzeitig bestätigte das Studio, dass man beliebte externe Services wie die beliebte, aber mittlerweile eingestellte Pokévision-Website „beschränkt“ zu haben.

„Wir haben eure Posts und E-Mails gelesen und wir nehmen auch die Frustration in den Gegenden der Welt wahr, in denen wir noch nicht gestartet sind, sowie von denen, die Features wie die „drei Fußabdrücke“ als Trackinghilfe für Pokémon in der Nähe vermissen“, so Niantic Labs.

Das neuste Update für die populäre Augmented Reality-App hatte das Feature entfernt, mit dem man die Distanz zu Pokémon in der Nähe mit Hilfe von bis zu drei Fußabdrücken eingrenzen konnte, auch wenn dieses Feature für viele Leute nicht funktionierte und immer die maximale Distanz anzeigte. In der neusten Version wurde der Fehler nicht behoben, stattdessen wurde das Feature gänzlich entfernt, was viele Spieler verärgerte.

„Wir haben die ‚drei Fußabdrücke‘ entfernt, um das zugrunde liegende Design zu verbessern“, schrieb das Unternehmen. „Das ursprüngliche Feature, auch wenn es viele mochten, sorgte auch für Verwirrung und erreichte nicht unsere Produktziele. Wir halten euch auf dem Laufenden, während wir uns anstrengen, dieses Feature zu verbessern.“

Was die beliebten, von Fans entworfenen Pokémon-Ortungsseiten wie Pokévision angeht, welche am Sonntag schließen mussten, nachdem Niantic CEO John Hanke seine Gegenwehr bezüglich Pokémon-Ortungsseiten aussprach, so klingt es nicht danach als ob diese zurückkehren können.

„Wir haben den Zugriff durch Drittanbieter-Services beschränkt, die unsere Fähigkeit störten, die Qualität unseres Services für die vielen Pokémon GO-Nutzer auf der Welt aufrecht zu erhalten“, bestätigt der Entwickler.

Stattdessen konzentriert sich Niantic auf den weiteren globalen Rollout in Ländern wie Brasilien, die lauthals den Start des Spiels in ihrem Land fordern. Am Wochenende wurden sogar die Social Media-Kanäle von Hanke gehackt und als Grund dafür der noch nicht erfolgte Start in Brasilien genannt.

„Die riesige Anzahl von Nutzern hat den Start von Pokémon GO auf der ganzen Welt zu einer… interessanten… Herausforderung gemacht“, schreibt das Studio. „Wir sind noch nicht fertig! Ja, Brasilien, wir wollen das Spiel zu euch bringen (und vielen weiteren Ländern, in denen es noch nicht verfügbar ist).“

Der Post von Niantic ist eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen der Entwickler direkt mit den Fans kommuniziert. Niantic wurde regelmäßig für seine Kommunikationspolitik von der Community kritisiert. Vielleicht sollte Niantic auch sein Kommunikationsfeature für die Zukunft verbessern.

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