Dawn of Magic
Der Diablo-Klon aus russischen Landen im Test.
27.04.07 um 15:13 von Andreas
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Und wie geht das jetzt?
Gekämpft wird in Dawn of Magic mit der Maus. Der Magie wurde hierbei eine größere Rolle zugesprochen, als dem Gefuchtel mit dem Schwert. Zu Beginn eurer Zaubererkarriere wählt ihr eure Spezialisierung aus zwölf Magierichtungen aus. Feuer-, Luft-, Knochenmagie und die anderen Magieschulen umfassen jeweils acht Zauber. Durch die Kombination von Primär- und Sekundärzaubern der verschiedenen Richtungen könnt ihr die Ausrichtung eures Helden ganz nach eurem Gusto gestalten. Tätowierungen haben ebenfalls Einfluss auf die Zauberkünste und die Ausdauer des Helden.

Übersichtlichkeit ist in Dawn of Magic allerdings ein Fremdwort. Steht ihr erst einmal im Mob des Gegners, nützt euch nur noch wildes Geklicke in die Menge. Kommt dann noch ein Zauber hinzu, ist quasi nichts mehr von eurem Helden zu erkennen. Ist der Gegner nach einigen Anläufen, sein Hotspot ist viel zu klein, dann anvisiert, heißt es für euch schnell zu handeln, denn der Feind hat euch aufgrund seiner Überzahl schneller in Grund und Boden gestampft, als ihr GamePire sagen könnt.

Fehlt euren Helden das Geld neue Gegenstände zu kaufen, könnt ihr dank Alchemie- und Handwerkssystem eigenen Tränke brauen und Waffen schmieden oder reparieren.

Du hast da was!
Das vorher geschriebene trifft auf nahezu jeden Diablo-Klon zu. Doch Dawn of Magic gibt sich innovativ und bringt einige Neuerungen in der Entwicklung eures Helden: neue Gliedmaßen.

Bei der Charaktererstellung zu Beginn des Spiels hat man nicht viele Möglichkeiten: Die vier Standardcharaktere sprechen sicher nicht jeden an und Veränderungen an ihnen sind nicht möglich. Das soll sich jedoch schnell ändern, denn mit neu erlernten Fähigkeiten ändert sich auch das Aussehen eures Helden. Mutationen wie Reptilienhaut, Schwänze, Spinnenfüße oder Hörner kommen mit neuen Erfahrungsstufen. Das sorgt für eine bessere Identifizierung mit der Zigeunerin oder ihren Kollegen, denn sie tragen eure Handschrift.

Oldie but Goldie
Die 2005 entwickelte Grafikengine wirkt in Zeiten von Titan Quest und Loki etwas angestaubt. Trotzdem sind die Helden und Gegner schön anzusehen, egal ob aus der dritten Person oder aus einer entfernteren Perspektive, auch die Magieeffekte können sich sehen lassen. Die unterschiedlichen Schauplätze, wie Städte, Höhlen oder eine Wüstenregion sind stimmig animiert und wirken "lebendig".
 Screenshots
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 Facts
Name: Dawn of Magic
Aktuell betrachtet:
Von uns getestet für:
Hersteller: Deep Silver
Genre: Hack 'n' Slash
Spieler: bis zu 16 über LAN
HDTV bis zu: -
Speicher: Keine Angabe
Altersfreigabe: Ab 16 Jahren
Sprache/Texte: Englisch/Deutsch
Geeignet für: Diablo-Fans.
Release:27.04.07
 Pro + Cons
 PRO:
+ Lustige Charaktere
+ Unendlich viele Zauberkombinationen
+ Hübsche und große Spielwelt
+ Mutationen
 CONTRA:
- Schlechte Steuerung
- Handlung überzeugt nicht
- Fehlende Übersicht im Inventar
- Schlechtes Balancing
- Viele NPCs sind nicht vertont
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