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Der linke Analogstick bewegt den Cursor, der rechte Analogstick die frei dreh- und zoombare Kamera. Klar, dass man damit nicht so punktgenau arbeiten kann wie mit Maus, wer aber etwas Feingefühl einsetzt kommt prima zurecht, auch wenn der Cursor hin und wieder mal aus unerfindlichen Gründen kurz stockt.
Mit der A-Taste trifft man dann die Auswahl seiner Truppen und Verbände. Ein klick mit A reicht für die Auswahl, wer die linke Schultertaste dazu betätigt, kann gemischte Verbände und mehrere Einheiten wählen, B löscht die aktuelle Auswahl. Hält man die A-Taste gedrückt, dann erscheint ein Pinsel mit dem man alle Einheiten auswählt. Zudem lassen sich Verbände markieren und später schnell über das digitale Steuerkreuz aufrufen. Wo wir bei schnell sind: Durch die Y-Taste kann man über nur einen Tastendruck an Ereignisstellen springen, der Fog of War wird dabei gelegentlich auch mal ignoriert. Werdet ihr also außerhalb angegriffen, müsst ihr nicht erst die ganze Strecke abscrollen.
Mit der rechten Schultertaste lässt sich dann das so genannte "Palantir" öffnen, ein Befehlsmenü, mit dem ihr im oberen Abschnitt zum Beispiel Fähigkeiten, Helden oder Baumeister rufen könnt oder aber im unteren Abschnitt Befehle an die Einheiten vergebt. So klappt die Kontrolle über seine Einheiten ganz gut, doch in Gefechten wird es schnell schwierig. In der Hektik sieht man einfach die Nachteile einer Pad-Kontrolle, die Fehler häufen sich durch die verschiedenen Tasten-Combos und man erwischt nicht immer die Einheiten, die man will oder man verklickt sich auf anderem Wege.
Tolle Optik mit kleinen Macken
Die Präsentation auf dem PC war schon bombastisch und die Xbox 360 steht dem in nichts nach – fast! Zwar sieht auch auf der Konsole alles extrem gut aus, besonders in HD, minimale Abstriche sieht man aber doch. Die Schatten von Objekten sind einfach nicht Next Gen-tauglich: Man sieht leider sehr grobe Kastenschatten, die einfach unwürdig und hässlich sind, auch Fußabdrücke von Einheiten vermisst man des Öfteren. Zudem hakt oder ruckelt das Spiel hin und wieder mal und bei schnellen Bewegungen mit dem Cusor gibt es auch Probleme mit der Reaktionszeit.
So wirkt die Xbox 360-Version zwar durchaus opulent, erreicht aber nicht vollkommen die Qualität des PC-Pendants. Das kann man vom Sound allerdings nicht behaupten. Hier lassen sich keine Unterschiede feststellen, immer noch wird die Stimmung auf dem Schlachtfeld fantastisch übertragen. Die Einheiten brüllen beim Einzug in den Kampf, kreischen vor Schmerz bei ihrem Ableben und die Schwerter prallen aneinander.
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