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Closing Comment:
Fable – The Lost Chapters hat im Grunde alles, was ein Toptitel benötigt. Eine gute Idee, gepaart mit viel Spielwitz, garniert mit guter Präsentation und einem gehörigen Schuss Humor.
Schon als die Original Xbox-Version den Markt eroberte und noch keine Hoffnung auf eine PC-Umsetzung bestand, blickte man neidisch auf all die Konsoleros, die in den Genuss von Molyneux's Großprojekt kommen durften.
Als dann endlich verkündet wurde, dass der heimische Computer doch noch mit dem Titel bedient werden würde, war meine Freude recht hoch. Nach einem Jahr dann die Ernüchterung, denn was Fable auf Konsolen als eines der wenigen guten Westlichen Rollenspiele herausstechen lässt, ist auf dem PC nur eines von vielen Rollenspielen, die auf dem PC unter einem wesentlich höherem Konkurrenzdruck stehen, denn nicht annähernd sind Bedienung (die auf dem PC dennoch sehr gut funktioniert und vom Controller auf Maus und Tastatur übertragen wurde), Spielgefühl und Spielwitz so gut rübergekommen wie z.B. in der Gothic-Reihe. Weiterhin merkt man dem Spiel doch schon deutlich an, dass Fable das Erstlingswerk in Sachen Rollenspiel der Big Blue Box Studios ist und ihnen in diesem Bereich noch ein wenig die Erfahrung fehlt. Bester Beleg dafür sind die simplen Aufgaben, die insgesamt ein wenig aufgesetzt wirken.
Schlussendlich konnte Fable nicht ganz überzeugen
und bleibt trotz guter Ansätze ein wenig hinter den führenden Vertretern des Genres auf der Strecke. Macht aber nichts, denn für ein Stündchen hier und da reicht es dennoch aus und die andere Seite der Gesinnung reizt mich jetzt schon.

0.5 Punkte-Staffelung.
(Kein Durchschnitt)
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