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Was ist nämlich unabdingbar, wenn man auf dem Schlachtfeld erfolgreich sein will? Genau! Einen versierten Kommandeur und ausgezeichnete Teamarbeit. Um dies auch in einem Multiplayer-Shooter zu verwirklichen, hat man bei DICE so genannte Squads ins Leben gerufen. Der Squadleader kann auf diese Weise Befehle an bis zu fünf Squadmember schicken und dient gleichzeitig als mobiler Einstiegspunkt. Einstiegspunkte müssen normalerweise vom Team gehalten werden und sind stationär, also von ihrer Position her nicht veränderbar. So kann man aber über den Squadleader schnell wieder zum Ort des Geschehens, oder sollte der Leader gefallen sein zusammen mit ihm ein Fahrzeug besetzen und einen erneuten Angriff starten. Die Kommunikation funktioniert hier anders als in den Vorgängern über ein Tastenfeld.
Auf Knopfdruck ruft man dieses Menü auf, mit einer Mausbewegung in die entsprechende Richtung wählt man den Funkspruch aus. Alternativ steht auch ein VoIP-Chat zur Verfügung, um seine Teamkameraden zu lenken, Hilfesprüche abzusetzen oder Verstärkung anzufordern. Das stärkt das Teamplay nicht nur im LAN, sondern auch auf Public-Servern im Internet.
Na bitte: Rang aufgestiegen!
Mittels Ranglistensystem wird dieses Zusammenspiel bei Battlefield 2 innerhalb der Teams auch belohnt. Nicht nur für Abschüsse, also so genannte Frags, gibt es Punkte, auch wer mithilft Flaggen zu neutralisieren, Punkte einzunehmen oder Mitspieler wiederbelebt füllt sein Punkte-Konto mit Assistenz-Punkten auf. Diese Punkte werden nicht geringer bewertet als Frags, denn so will DICE Teamarbeit ankurbeln, um wildes Gemetzel vieler Spieler auf Public Servern zu vermeiden. Wer genug Punkte gesammelt hat, bekommt Orden und Auszeichnungen verliehen und kann so zudem neue Waffen frei schalten. So ist auch für die nötige Langzeitmotivation gesorgt.
Ferner erhält man auch Vorteile bei der Wahl zum Commander. Für diesen Posten kann man sich kurz vor dem Spiel bewerben, zum Commander ernannt wird dann immer der Spieler mit dem höchsten Rang.
Commander-Modus
Der Commander-Modus ist die strategische Zentrale des Teams. Nur der zum Commander ernannte Spieler kann während des Gefechts in diesen Modus schalten, kann sich dann auf dem Schlachtfeld aber nicht mehr verteidigen, ist also während dieser Zeit völlig ungeschützt. Zuvor plante DICE, dass der Commander gar nicht erst auf der Map stehen sollte, sondern als Stratege von außen nur die Anweisungen an sein Team richten sollte. Das machen aktuelle Commander nun mal nicht anders. Diese stehen viele Kilimeter von der Front entfernt und lenken von dort aus die Operation. Das wäre sicherlich nicht so spannend gewesen, zudem hätten sich dann wohl nur wenige Spieler freiwillig für den Commander beworben.
Den Kollegen beim Kampf zu helfen, ist auch viel schöner. Wer als Commander eine gute Taktik erdacht hat, wechselt mit einem Knopfdruck in den Commander-Modus. Es öffnet sich eine Kartenübersicht, auf der alle Positionen der Teammitglieder verzeichnet sind, mittels Radar können sogar die Positionen der Gegner entdeckt werden. Diese Info kann schnell an die geeigneten Team-Member weitergeleitet werden, um so einen überraschenden Angriff zu starten.
Doch im Commander-Modus verstecken sich noch weitere hilfreiche Optionen. Mit Hilfe des Radars könnt ihr Überwachungsdrohnen losschicken, oder das feindliche Gebiet mit tödlichen Artillerieschlägen durchlöchern. Doch nicht nur offensiv lässt sich der Commander-Modus nutzen. Mit ihm können auch die eigenen Truppen unterstützt werden, indem durch Orientierung durch die Karte und des Radars Hilfsgüter wie neue Munition über der Map abgeworfen werden können.
Um all diese Vorteile auch über den gesamten Verlauf der Schlacht verwenden zu können, muss unbedingt sichergestellt werden, dass das eigene Radar und die Artillerie nicht vom Gegner zerstört werden. Die Klasse Special Forces kann mit dem C4 nicht nur Brücken in die ewigen Jagdgründe schicken, auch Artillerie und Radar stellen ein attraktives Ziel dar. Auf der anderen Seite, sollte das eigene Team dafür sorgen, diese Einrichtungen bei dem Feind zu zerstören. Sind diese erst einmal außer Gefecht, steht der Commander nahezu blind vor seiner Kartenübersicht.
Zwar kann alles wiederhergestellt werden, das Ganze nimmt jedoch ein wenig Zeit in Anspruch, in der die Schlacht längst eine entscheidende Richtung eingeschlagen haben kann. Wer also die Schlacht gewinnen will, muss auf viele Details achten und den Commander sowie seine Geräte Radar und Artillerie beschützen und taktisch geschickt einsetzen.
BattleRecorder
Was wahrscheinlich für eSportler und deren Clans sehr interessant sein dürfte, ist der neue BattleRecorder, der in Battlefield 2 enthalten ist. Dieser funktioniert ganz einfach. Bei jedem Online-Match erzeugt das Spiel eine kleine Datei und legt diese auf dem Server ab. Nach dem Spiel wird diese auf die eigene Festplatte gebannt und schon kann das gesamte Match mit einer frei positionierbaren Kamera angeschaut werden. So können professionelle Spieler ihre Taktiken verfeinern und die beliebtesten Vorgehensweisen der Gegner einzustudieren.
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