DmC Devil May Cry
DmC Devil May Cry
Das hat Style! Dante ist zurück, hat einen neuen Look und ist so cooler denn je!
22.01.13 um 15:38 von Stefan
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Die Gegnermassen stellen auf den höheren Schwierigkeitsgraden schon eine gute Herausforderung dar und regelmäßig stolpert ihr mit Dante auch in beeindruckende Bosskämpfe, in denen ihr nicht selten gegen scheinbar riesige und weit überlegende Monsterdämonen antreten müsst. Diese bieten aber immer eine Schwachstelle, die ihr mit der richtigen Taktik freilegen müsst, um dann im richtigen Moment mit allen verfügbaren Waffen und Moves in einem Anfall von Angriffen zuzuschlagen. Die richtigen Moves lassen sich im Übrigen auch in einem Trainingsmodus üben, damit ihr diese in den kritischen Momenten blind beherrscht.

Zwischen den Welten
Ninja Theory hat es wirklich geschafft, den extrem coolen Stil von Devil May Cry in DmC zu konservieren und katapultiert euch in unglaublich beeindruckende und spaßige Kämpfe zwischen den Welten. Neben der neuen und modern anmuteten Umgebung bewegt sich Dante nämlich auch im Limbus. Der Limbus ist eine lebende Meta-Ebene, die sich gegen Dantes Eindringen wehrt und sich in Echtzeit verändert. Daraus resultieren geniale Level-Morphings und die Umgebungen können sich völlig unerwartet verändern. Straßen reißen auf, Wände schießen kilometerweit nach oben, Objekte fliegen oder schweben durch die Luft, Gänge werden immer enger, Häuser verschieben sich oder Wände versuchen beispielsweise euch zu zerquetschen, um Dante daran zu hindern, sich einen Weg durch den Limbus zu bahnen und ihn zu töten.
Um euch bei diesen ständig verändernden Umgebungen zu behaupten, nutzt ihr eure Dämonenfähigkeiten, um etwa anders nicht zerschlagbare Objekte zu zerstören oder Plattformen heranzuziehen, sowie Dantes Engelsfähigkeiten, mit denen er sich auf höhere Plattformen ziehen oder größere Abstände zwischen Plattformen überbrücken kann, indem er sich von einem zum anderen Ankerpunkt schwingt. Wer dabei mal mit dem Timing hadert, wird dank eines sehr fairen Rücksetzungssystems schnell wieder ins Spiel versetzt, ohne nochmals weite Wege gehen zu müssen. Dafür wird dem lieben Dante jedoch Energie entzogen.
Lediglich die fehlende spielerische Abwechslung lässt sich wirklich kritisieren, denn auf Dauer wiederholt sich das Prinzip von DmC immer und immer wieder, doch die gesamte Spieleserie wurde vom ersten Teil an schon alleine für coole Over-the-Top-Action geschaffen. Capcom und Ninja Theory haben wohl bewusst nicht versucht, neue Aspekte in das Gameplay zu integrieren, um die ursprüngliche DNA der Serie zu bewahren, immerhin hat man optisch durch das teils moderne Setting und das neue Äußere von Dante schon ein paar gewagte Entscheidungen vorgenommen.

Teuflisch gute Optik
DmC Devil May Cry sieht einfach teuflisch gut aus und beeindruckt durch ein tolles Level-Design, geniale Morphings der Umgebungen und läuft butterweich. Leider gibt es etwas Tearing, das beim Spielen aber aufgrund der rasanten Action kaum auffällt. Die Konsolenversionen laufen zwar nur mit 30 Frames pro Sekunde, während die kommende PC-Fassung quasi keine Grenzen für die Framerate setzen und so für eine Extraportion Geschwindigkeit sorgen wird, doch auch auf der PS3 und der Xbox 360 spielt DmC auf sehr hohem Niveau. Nicht immer optimale Kamerapositionen muss man leider in Kauf nehmen, die allerdings per Analog-Stick nachjustiert werden können, und bei besonders rasanten Szenen kann die Grafik stellenweise auch mal leicht unscharf wirken. Hinzu kommt, dass in den in InEngine gehaltenen Zwischensequenzen die Detailtexturen hin und wieder etwas spät geladen werden.
Die deutschen Synchronstimmen gehen unter dem Strich in Ordnung, für Fans der Originalstimmen ist aber auch die englische Synchronisation auf der Disc. Über den krachenden und genial-wahnsinnigen Soundtrack von Combichrist-Sänger Andy LePlegua lässt sich im Prinzip nicht diskutieren, denn dieser passt wie angegossen zum Spiel und ebenso gut zu Dante, was die lässige und coole Atmosphäre richtige Art und Weise unterstreicht.
 Screenshots
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 Facts
Name: DmC Devil May Cry
Aktuell betrachtet:
Von uns getestet für:
Hersteller: Ninja Theory/Capcom
Genre: Style-Action
Spieler: 1
HDTV bis zu: 720p
PS Network: Ranglisten/Content-Download
Altersfreigabe: Ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
Sprache/Texte: Deutsch
Geeignet für: Action-Anhänger
Release:15.01.13
 Pro + Cons
 PRO:
+ Coole Over-the-Top-Action
+ Geniale Level-Morphings
+ Durchdachtes Combo-System
+ Kampfsystem mit Style
+ Umfangreiches Verbesserungssystem
+ Der Limbus
+ Beeindruckende Bosse
+ Faires Rücksetzungssystem
+ Erstklassiger Soundtrack
 CONTRA:
- Nicht immer optimale Kamerapositionen
- Leichtes Tearing
- Kaum spielerische Abwechslung
- Grafik bei rasanten Szenen leicht unscharf
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