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Doch wirklicher Spielfrust bleibt aus. Wird man vom Gegner erwischt oder knallt man gegen eine Wand, geht es schon nach wenigen Sekunden weiter. Das geht manchmal so schnell, dass man vor Schreck direkt gegen das nächste Hindernis brettert und besonders zu Anfang ist der schnelle Neustart nach einem Crash ein Faktor, der den Spielspaß am Leben hält. Nach ein wenig Übung und ein paar Flügen gegen eine Klippe, Höhlenwand, gegnerische Mienen oder nach einem Knutscher mit dem Boden entwickelt man ein gutes Gefühl für Gas, Boost, Bremse und Lenkung der Flugzeuge.
Die Modi
Neben dem normalen Powerrennen, wie es bei SkyDrift heißt, gibt es mit dem Survivor-Mode, bei dem nach einem Zeitlimit nach und nach immer der Letztplatzierte eliminiert wird und dem Speedrace, bei dem keine Items vorhanden sind und ihr stattdessen Beschleunigungsringe vorfindet, die es zu durchfliegen gilt, noch zwei weitere Modi-Varianten. Beide verlangen wahrscheinlich noch mehr fahrer- bzw. fliegerisches Können vom Spieler und sorgen so auch bei den anspruchsvollen Spielern für Spaß.
Acht Freunde müsst ihr sein
Hat man in der Kampagne genügend Trophäen gesammelt und sein Traumflugzeug freigespielt, kann man sich in den Online-Multiplayer stürzen und gegen echte Gegner fliegen. Hierbei stehen einem auch alle Strecken und Modi des Singleplayer-Modus zur Verfügung.
Leider ist der Multiplayer ist momentan nicht gut besucht, aber wenn man mal acht Kumpels zusammentrommelt, steht einem großen Spielspaß nichts mehr im Weg. Etwas Schade und nahezu verständnislos ist die Tatsache, dass SkyDrift keinen Offline-Multiplayer bietet, da sich das Spielprinzip ideal zumindest für Vier-Spieler-Splitscreen-Rennspiel eignen würde. Beim letzten Titel von Digital Reality, Dead Block, gab es einen Offline-Mehrspieler-Part, jedoch vermissten wir einen Online-Modus. SkyDrift geht den umgekehrten Weg, also hoffen wir bei künftigen Veröffentlichungen beide Features unter einem Hut vorzufinden.
Über den Wolken…
Die Grafik ist für einen Arcade-Titel wirklich top, denn sowohl Landschaft als auch die Propellermaschinen sind detailverliebt, Explosionen und brennende Motoren kommen glaubhaft rüber. Nur der Sound schwächelt dagegen etwas. Die nervige Hintergrundmusik-Dudelei, die aus Drei-Akkorde-Sounds besteht, geht schnell unter und steuert nichts zur actionlastigen Atmosphäre bei. Flugzeug- und Explosionsgeräusche hätten auch etwas krachender ausfallen können.
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