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Scribblenauts erregte erst mit der letzten E3 zum ersten unsere Aufmerksamkeit: Ein neues Spiel der Drawn to Life-Macher für den Nintendo DS, das durch die Bank weg diverse E3-Awards verschiedener Magazine einheimste. Glückwunsch! Das war unser Gedanke.
Dann aber zeigte uns Publisher Warner Bros. und Entwickler 5th Cell das Spiel auf der gamescom im Sommer und Scribblenauts hatte unser Herz erobert. Bis dahin hatten wir das Spiel kaum auf unserem Radar, doch nach der Session beim Hersteller waren wir positiv überrascht und zugleich froh, dass Warner kreativen und außergewöhnlichen Spielideen wie der von Scribblenauts eine Chance gibt. Wir sahen und spielten viele grandiose Titel auf der Messe, doch nur eine Handvoll davon machten einen solchen Eindruck auf uns, wie der Kreativtitel von 5th Cell, weshalb wir uns umso mehr auf den Test freuten. Dieser ist hiermit offiziell angekommen und wir verraten euch, ob das Konzept von Scribblenauts aufgeht und die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt waren oder ob wir im Dauerbetrieb des Öfteren den Begriff "Mülleimer" eingeben wollten…
Ich schreib mir die Welt zu Füßen
Das Spielprinzip von Scribblenauts ist ungewöhnlich und eure Möglichkeiten sind – zumindest in der Theorie – unbegrenzt. Ihr steuert den Hauptcharakter Maxwell verpackt in einem optisch sehr simpel gehaltenen Comic-Look durch 10 verschiedene Welten mit jeweils etwas anderem Setting und 22 Leveln, bestehend aus 11 Rätsellevel und 11 sogenannte Actionlevel. Ziel ist es nun, mit Maxwell den Starite einzusammeln, der in jedem Level vorhanden ist. In den Actionleveln ist dieser von Anfang an zu sehen und ihr müsst euch überlegen, wie ihr herankommt, während ihr in den Rätsellevel zuerst einen Hinweis erhaltet und das entsprechende Rätsel bzw. die vorgegebene Situation lösen müsst, bevor der Starite im Level auftaucht.
Auf welche Art und Weise ihr die Rätsel löst oder an den Starite herankommt, das bleibt vollständig eurem kreativen Geist überlassen. Was sich nämlich viele von euch wünschen würden, ist für Maxwell überhaupt kein Problem: Wird ein Objekt oder Gegenstand benötigt, öffnet man einfach das Notizbuch, schreibt das Objekt rein und schon erscheint Selbiges und kann zur Lösung des Rätsels oder zum Erreichen des Starite genutzt bzw. mit diesem interagiert werden.
Überlege - Schreibe - Löse: Ach so einfach?
Um das Prinzip besser zu verstehen, geben wir euch hier vielleicht mal ein Beispiel vom Anfang des Spiels: Ein Arzt, ein Polizist, ein Feuerwehrmann und ein Koch stehen vor euch und das Spiel gibt euch den noch sehr einfachen Hinweis, dass man zwei dieser Personen Dinge geben soll, die sie benutzen würden. Also schreiben wir uns für den Koch beispielsweise eine Bratpfanne und dem Arzt ein Stethoskop auf den Schirm.
Das ist eine Möglichkeit diese Situation zu lösen. Man könnte dem Feuerwehrmann auch ein Feuerwehrfahrzeug hinschreiben oder auch dem Koch oder Arzt andere Gegenstände verpassen, die mit Kleber oder Seil sogar verbunden werden können. Ihr dürft benutzen und schreiben, was euch in den Sinn kommt, denn ein Großteil der denkbaren Begriffe (müssen materiell sein, aber keine Marken- oder Eigennamen) können eingegeben werden und sind oft genug auch im Spiel vorhanden. Wie wird man den Teufel los? Mit Gott natürlich und es funktioniert!
Doch so einfach wie unser Beispiel-Rätsel bleibt Scribblenauts natürlich nicht, denn die späteren Level sind teilweise wirklich sehr verzwickt, zumal irgendwann auch der Item-Counter ins Spiel kommt und euch zwingt, wirklich kreativ zu werden.
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