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Resistance: Retribution
Jetzt auch für die Hosentasche! Sonys Prachtshooter nun für die PSP und im Test.
21.04.09 um 15:08 von Stefan
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Die Kampagne von Resistance: Retribution ist etwa 9 Stunden lang und bietet viel Action, die Grayson allerdings größtenteils hinter Mauern oder anderen Objekten, die Deckung geben, erleben wird. Ihr rennt meistens von Deckung zu Deckung und schaltet aus relativ sicherer Position die Gegner aus, wobei euch das Spiel sehr gut unterstützt. Grayson geht nämlich von selbst in Deckung, wenn ihr euch einem geeigneten Objekt nur nah genug nähert. Das Zielen aus der Deckung ist ebenfalls kein Problem und wurde überaus komfortabel gelöst: Einfach den Abschuss-Button betätigen und euer Held lehnt sich ganz von selbst aus der Deckung und eröffnet das Feuer, lasst ihr los, zieht sich der Charakter wieder zurück.
Die verfügbaren Waffen mit sekundärem Feuermodus sind sehr eng an Resistance 2 angelehnt und sind somit entsprechend genial designt. Großartig neue Ballermänner findet man in Resistance: Retribution aber auch nicht, die Bullseye wurde beispielsweise komplett ausgetauscht und durch eine im Prinzip eher langweiligere Variante ersetzt.

Man zieht alle Technik-Register
Auf der technischen Seite zieht Resistance: Retribution alle Register. Nicht nur, dass die Grafik mit seinen detaillierten Charakteren und Umgebungen wie auch der Sound so ziemlich das Beste sind, was sich auf der PSP finden lässt, auch darüber hinaus besitzt der Handheld-Shooter alle möglichen Feinheiten. Dazu zählt vor allem die Konnektivität mit der PlayStation 3 und Resistance 2. Besitzer neuerer PSP-Modelle (PSP-2000, PSP-3000) können die sogenannte PSP Plus-Funktion nutzen, mit der man das Spiel zumindest in der Kampagne mit einem Sixaxis- oder Dual-Shock 3-Controller steuern kann. Dann lässt sich Resistance: Retribution natürlich besser steuern, ob der Aufwand (an PS3 anschließen, zusätzlicher Stromverbrauch von PS3) jedoch den Nutzen rechtfertigt, bleibt fraglich. In Online-Multiplayerpartien funktioniert dieses Feature zudem nicht, was auch unfair gewesen wäre.
Auch der Infiziert-Modus basiert auf der Verbindung zwischen PSP und Resistance 2 auf der PS3. Hier ändert sich spielerisch aber nichts wirklich dramatisch. Grayson ist anschließend mit dem Chimera-Virus infiziert, er regeneriert seine Gesundheit daher automatisch und kann beliebig lange tauchen. Das bringt dem Spieler am Ende aber ziemlich wenig: Abgesehen davon, dass man gelegentlich bisher unerreichbare Stellen in den Levels erreichen kann, ändert sich nicht viel und bahnbrechende Dinge gibt es dort auch nicht zu finden. Der Infiziert-Modus hört sich zunächst toll an, verpufft aber genauso schnell auch wieder.
Dennoch gibt es einiges, was den Spieler längerfristig an die PSP lockt. Auf der Multiplayer-Seite dürft ihr euch bei Resistance: Retribution auf fünf Maps und in fünf Genre-typischen Modi online austoben, mit Lobbys, Clans-Support, einem Levelsystem oder Online-Auszeichnungen vermittelt Sonys Handheld-Shooter die rundum glücklich Verpflegung. Selbst so mancher Shooter auf Konsole kommt an diesen reichhaltigen Onlinemodus nicht heran. Neben dem Onlinemodus warten zusätzlich Challenges (vergleichbar mit Trophäen) auf euch, mit denen ihr Bonus-Material freischalten könnt, oder ihr sammelt Informationen, um damit neue Waffen freizuschalten. Langweilig wird euch so schnell nicht.
 Screenshots
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 Facts
Name: Resistance: Retribution
Aktuell betrachtet:
Von uns getestet für:
Hersteller: Sony
Genre: 3rd-Person-Shooter
Spieler: 1-8 (online)
HDTV bis zu: -
Memory Stick: min. 736 KB
Altersfreigabe: Ohne Jugendfreigabe gemäß §14 JuSchG
Sprache/Texte: Deutsch
Geeignet für: Action- und Shooter-Fans.
Release:18.03.09
 Pro + Cons
 PRO:
+ Für PSP nahezu optimale Steuerung
+ Automatisches Deckungssystem
+ Fesselndes und actiongeladenes Gameplay
+ Gewohnt cooles Waffendesign
+ Hervorragende Optik
+ Toller Soundtrack
+ Verbindung mit PS3 möglich
+ Umfassender Onlinemodus
+ Challenges/Boni für Langzeitmotivation
 CONTRA:
- Eingewöhnung für Steuerung nötig
- Etwas "eckige" Steuerung
- Infiziert- und PSP-Plus-Modi mit wenig Substanz
- Soundtrack nur mit Kopfhörer zu genießen
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