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Auf der PlayStation 3 gehörte der Shooter Resistance und dessen Nachfolger schnell zu den Blockbustern, was beim ersten Teil auch dem Fakt zu verdanken war, dass es damals kaum gute Spiele für Sonys noch brandneues Flaggschiff gab. Resistance 2 wurde konsequent verbessert und Insomniac und Sony erbrachten einen tollen Job, was dem Titel Ende letzten Jahres auch unser Test attestierte.
Doch warum nicht auch die PSP mit einem Resistance-Ableger bereichern, immerhin leidet Sonys Handheld auch unter einer Flaute von Blockbustern und schon bei Killzone hat sich diese Idee bewährt. Ein Ego-Shooter auf der PSP ist aber schon wegen der Steuerung schwierig umzusetzen, da der zweite Analog-Stick fehlt. Daher haben wir es nun mit Resistance: Retribution, einem 3rd-Person-Shooter für die PSP zu tun, den wir genauer untersucht haben. Wie uns der PSP-Widerstand gefiel, lest ihr in den folgenden Zeilen…
Der Widerstand bleibt bestehen
Story-technisch spielt Resistance: Retribution zwischen den beiden PS3-Spielen. Die Chimera in Europa sind noch nicht endgültig niedergeschlagen, während ihr in die Rolle von James Grayson schlüpft, der eigentlich wegen Landesverrats verurteilt wurde. Doch er wird aus dem Knast geholt, um im Kampf gegen die Chimera auszuhelfen. Grund der Verurteilung war nämlich, dass Grayson ohne Befehl ein Umwandlungszentrum der Chimera auseinander genommen hatte, was dem Widerstand nur aber sehr zu Gute kommt. Zudem ist Grayson auf Rache aus, da die Chimera seinen Bruder töteten.
Knackpunkt: Steuerung
Grundlegender Knackpunkt bei einem PSP-Shooter ist natürlich die Steuerung ohne den zweiten Analog-Stick, doch dieses Problem hat das verantwortliche Studio von Sony Bend nahezu perfekt gelöst. Mit dem einen verfügbaren Analog-Stick bewegt ihr den Protagonisten, mit Dreieck, Kreis, X und Viereck bewegt ihr das ziemlich große Fadenkreuz respektive nach oben, rechts, unten oder links. Dank der guten Sensitivität lässt sich so hervorragend zielen, letzte Ungenauigkeiten werden durch eine Auto-Aiming-Funktion ausgebügelt. Ein Rechteck umfasst einen großen Teil des Bildschirms und nimmt automatisch alles ins Visier, was sich töten lässt. Diese Zielhilfe ist aber auch zugleich der einzig wahre Kritikpunkt an der Steuerung, den hin und wieder kommt es doch vor, dass die Zielhilfe den falschen Gegner aufs Korn nimmt, der vielleicht viel weiter entfernt steht oder hinter einer Deckung lauert und so schnell sowieso nicht getroffen werden kann.
Für genaueres Zielen lässt sich das Fadenkreuz auch manuell bewegen, indem man auf dem Steuerkreuz nach oben drückt. Die Kamera zoomt dann ein wenig heran und man kann, wiederum mit Dreieck, Kreis, X und Viereck, zielen, was natürlich nicht so präzise wie mit einem Analog-Stick ist. Für die Waffenauswahl steht euch ein Knopf zur Verfügung, was auf den ersten Blick beim Durchschalten etwas umständlich wirkt, doch haltet ihr den Knopf gedrückt, offenbart sich euer komplettes Arsenal in einem strukturierten Menü und ihr habt über bereits vorgegebene Buttons schnellen Zugriff auf alle eure Ballermänner und bekommt sogar noch die Anzahl der restlichen Munition angezeigt.
Nachladen während ihr euch bewegt ist leider nicht möglich, da man mit der linken Hand einfach nicht den Analog-Stick und das Steuerkreuz bedienen kann. Doch damit kann man leben. Insgesamt ist die Steuerung für die mit der PSP gegebenen Möglichkeiten sehr gut gelungen und nach etwas Eingewöhnung geht das Ganze gut von der Hand. Die wenigen, aber dennoch vorhandenen Mängel kann man wirklich nicht dem Spiel in die Schuhe schieben, daran sind die Konstrukteure bei Sony verantwortlich, die lediglich einen Analog-Stick für die PSP vorgesehen haben.
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