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Dieses Vorhaben klappt gut und es fällt schwer, an CoD: WaW keinen Gefallen zu finden, auch wenn man lineare Spiele und gescriptete Events nicht mag, doch das Gesamtpaket von Treyarch überzeug auf ganzer Linie. Was man aber ankreiden muss, ist die geringe Spielzeit der Kampagne, denn nach rund 6 Stunden findet der Krieg bereits ein Ende, auf höheren Schwierigkeitsgraden verlängert sich diese Zeit nur geringfügig. Für Langzeitmotivation hätte vielleicht noch der Zombie-Modus geführt, in dem man in Wellen gegen Nazi-Zombies kämpft. Dieser Modus wird nach dem Durchspielen der Kampagne verfügbar, fehlt allerdings in der deutschen Version.
Grandiose Koop-Erfahrung
Besonders beliebt war im Vorgänger der grandiose Multiplayer-Modus und auch was das angeht, hat Treyarch noch eine Schüppe nachgelegt und hat die Kampagne kooperativ mit bis zu vier Spielern online oder lokal spielbar gemacht.
Daneben gibt es verschiedene und bereits aus dem Vorgänger bekannte Multiplayer-Modi, in denen man Erfahrungspunkte sammelt und sich seine eigene Klasse zusammenbauen, neue Waffen und Perks (Spezialfähigkeiten) freischalten kann. Das Gute ist, dass es diese Erfahrungspunkte auch im kooperativen Onlinemodus gibt. Beim Vorgänger hat man nämlich festgestellt, dass viele Spieler die Kampagne übersprungen haben und sofort in den Multiplayer-Modus gesprungen sind. Doch auch wenn in World at War dasselbe System von Erfahrungspunkten und Perks hinter dem Multiplayer-Modus steckt wie in CoD4, so wäre es gelogen zu sagen, dass es sich deshalb auch gleich spielt. In World at War ist das ganze Spieltempo langsamer und durch die weniger modernen Waffen entsteht sowieso ein ganz anderes Gefühl.
Ausgezeichnetes Grafik- und Sounddesign
Die Präsentation und das Grafikdesign von Call of Duty: World at War ist hervorragend, was aber auch daran liegt, dass die Call of Duty 4-Engine von Infinity Ward verwendet wurde. Man muss auch Treyarch dennoch loben, da die Engine mit der neu entwickelten Feuer-Technologie sinnvoll erweitert wurde und so ein noch schöneres Bild auf den Bildschirm zaubern.
Die Partikeleffekte, insbesondere die Raucheffekte, stellt die Engine immer noch so unglaublich schön dar wie kaum ein anderer Grafikmotor, was natürlich sehr der Kriegsatmosphäre unter die Arme greift. Auch mit Framerate-Problemen hat die Engine nicht wirklich zu kämpfen, sowohl auf Xbox 360 als auch PS3 läuft das Spiel wunderbar und die Animationen sind beeindruckend. Auf der technischen Seite stören lediglich die kleinen Aussetzer der K.I., auf der PS3 gibt es hier und da zudem kleine Darstellungs- und Clippingfehler von Texturen, die aber wirklich nur bei genauem Hinschauen auffallen, erfreulicherweise muss man auf der PS3 auch keine weitere Installation anlegen.
An der Synchronisation gibt es ebenfalls nichts Gravierendes auszusetzten. Diese ist komplett deutsch und wartet wie im englischen Original zum Beispiel mit der Stimme von Kiefer Sutherland auf, daneben hat Treyarch auch beim Design des restlichen Sounds erstklassige Arbeit geleistet und man wird vom Krieg fast schon aufgesaugt.
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