Psychotoxic
Psychotoxic
Angie Prophet lässt nicht nur ihre ausgeprägten Geschlechtsmerkmale, sondern vor allem ihre Waffen sprechen.
21.9.2004 um 09:03 von Nils
Bewerte diesen Artikel:
Anzahl der Bewertungen: 0
Eines Tages in Braunschweig... da kommt den deutschen Entwicklern von Nuclearvision die Idee, einen Ego-Shooter zu entwickeln mit einem der größten Gemetzel aller Zeiten und einer Frau mit Engelskräften in der Hauptrolle. Was aus der Idee geworden ist, erfahrt ihr jetzt:

Apocalypse Now
Wir schreiben das Jahr 2022. New York wird mit der Bombardierung durch thermonukleare Waffen bedroht. Die junge Angie Prophet wird in der Not zum FBI gerufen und damit beauftragt, den „4. Reiter der Apocalypse“, eine magische altertümliche Maschine, zu finden und zu zerstören. Jene befindet sich in dem Höhlensystem tief unter der Weltstadt und produziert immerfort Naniten, die sich global rasant verteilen und die Menschheit unter sich in Krieg versetzt. Die Welt ist nur noch ein einziges Chaos und steht vor dem Untergang. Als wäre das nicht schlimm genug, hat die junge und unerfahrene Angie einen höchst mächtigen Gegenspieler, Reverent Aaron Crowley, ein fanatischer Sektenführer, der sich für die Wiedergeburt des bekannten gleichnamigen Satanisten hält. Er nutzt seine Macht im Staat aus, um Angie daran zu hindern, den „4. Reiter der Apocalypse“ zu finden und zu zerstören, denn die Selbstzerstörung der Menschheit ist sein Ziel.

Welche Rolle Angie und ihre Engelskräfte in diesem Szenario spielen, erfährt sie nach und nach. Euer Einsatz beginnt, als ihr beim FBI-Briefing überfallen werdet. Noch ganz unsicher reißt ihr euch eine Waffe, eine Key-Card und das KI-Wesen Max, das euch immer via Satkom mit hilfreichen Hinweisen und Zielen zur Seite steht, unter den Nagel. Dann geht es los und eins kann ich mit Sicherheit sagen: Da wo Angie gewütet hat, wächst kein Gras mehr. Das noch so zierliche junge Mädchen mit den ganz besonderen sexuellen Reizen schießt nämlich auf alles was sich bewegt.

Angie und das Sandmännchen ein Team?
Da sich euer Ziel in dem Höhlensystem unter New York befindet, sind in dieser Stadt auch die meisten Level angesetzt. Ihr ballert euch dabei durch Brooklyn, Manhattan, die Freiheisstatue, den Central Park, durch eine U-Bahn oder gar Air Force One. Angie macht keinen Halt, um die Mission zu erfüllen. Insgesamt bietet Psychotoxic 19 Level in realen Umgebungen und weitere 10 in Traumwelten. Angie hat nämlich die Möglichkeit, in Psychen anderer zu springen und so an bestimmte Infos zu kommen. Natürlich sind die Gedanken keine Strandpromenade zum gemütlichen Entlangschlendern, nein, auch hier finden sich Gegner. Jede Traumwelt ist komplett anders. Die eine ist in Comicgrafik oder wie im Stummfilm gehalten, die andere von Tieren verseucht oder im Sinne von Doom mit Zombies besetzt. Diese Level sind einfach verrückt und dabei waren den Entwicklern keinerlei Grenzen gesetzt. So kämpft ihr gegen um sich schießende Kühe, Roboter, Geister, Untote u.s.w. Die surrealen Gedankenwelten sind eines der besten Features des ganzen Spiels, denn verrückter, unterschiedlicher und mit fiktiveren Wesen hätte man sie nicht ausstatten können. In der realen Welt kämpft ihr vor Allem gegen Polizisten, Agenten, SWATs, Wachmänner u.s.w.

Say hello to my litte friends!
Wer auf intelligente Rätseleinlagen hofft, ist hier leider an der falschen Adresse, denn Psychotoxic ist ein stupider und zum Teil hektischer Ego-Shooter. So unterhaltsam und abgedreht die Traumwelten auch sind, so durchschnittliches und veraltetes Gameplay bieten die normalen Level. Ihr fangt mit einer kleineren Waffe an, ballert euch durch ein paar hirnlose Gegner, nehmt deren Waffen auf, sucht nach weiteren Key-Cards, um alle Türen zu öffnen, und metzelt euch dann durch noch mehr Rivalen ohne Gnade, egal ob Mann oder Frau. Ms. Prophet darf sich mehr als 90 Gegner-Typen stellen, die sich aber in puncto künstlicher Intelligenz nicht unterscheiden. Zwar können sich diese spektakulär zur Seite werfen, merken es aber nicht, wenn direkt neben ihnen der Kollege mit der Shotgun geplättet wird. Selbst mit dem ersten Patch, der Abhilfe schaffen sollte, hat sich nicht viel getan. Da hätte auf jeden Fall noch dran gearbeitet werden müssen, dass diese sich verstecken, Hilfe holen etc.

Umso ansprechender ist jedoch, wie ihr bewaffnet seid. 08/15 - Waffen reichen Angie nicht aus, sie ist mit insgesamt 19 total verschiedenen futuristischen Wummen vollkommen bedient. Manche davon besitzen sogar zwei Feuermodi. Neben Shot-, Railgun, Revolver und Maschinenpistole in der realen Welt benutzt ihr in den Traumwelten Flammenwerfer, Harpune oder besonders einfallsreiche Waffen, bei denen ihr mit lebenden Insekten, mit Lasern ausgerüsteten Parasiten schießt oder mit der mechanischen Pitbull-Falle den Gegner durch seinen Geruch gezielt findet und vernichtet.
 Screenshots
 Comments

Du bist nicht eingeloggt!
Du musst in My GP eingeloggt sein, um Comments eintragen zu können.
 Facts
Name: Psychotoxic
Aktuell betrachtet:
Von uns getestet für:
Hersteller: Nuclearvision / Vidis
Genre: Ego-Shooter
Spieler: 1 Spieler
HDTV bis zu: -
Speicher: Keine Angabe
Altersfreigabe: USK 16
Sprache/Texte: komplett in Deutsch
Geeignet für: Ballermänner
Release:03.09.04
 Pro + Cons
 PRO:
+ Spaßiges Gameplay
+ Erstklassige Story
+ Traumwelten
+ Level-Abwechslung
+ Ideen / Features
+ Spielzeit
+ Einfallsreiche Waffen
+ Vielzahl an Gegnern
+ Physik-Engine
 CONTRA:
- Dumm, hektisch und linear
- Gegnerplatzierung
- Künstliche Intelligenz
- Hintergrundmusik
1
 Verwandte Artikel
FIRST FACTS:
Bisher leider kein Eintrag
PREVIEWS:
Bisher leider kein Eintrag
REVIEWS:
Psychotoxic 21.9.200
ARTIKEL:
Bisher leider kein Eintrag
SPECIALS:
Bisher leider kein Eintrag