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Weiteres Manko zumindest in der Prologue Version ist die Tatsache, dass das Fahrgefühl, vor allem in der Stoßstangen-Ansicht, wirklich toll rüber kommt, das Spiel (oder besser die Demo) aber nur im 50 satt 60Hz Modus läuft. Die PAL-Anpassung ist, bis auf minimale Balken zwar sehr gut gelungen, doch vor allem die Sequenzen in denen man seine neuen Fahrzeuge bekommt sind nicht angepasst, so dass an allen Seiten des Bildes dicke Balken die Sicht einschränken. Aber auch diese Mängel werden wohl voraussichtlich in der finalen Version behoben sein. Man hätte trotzdem auf einen 60Hz Modus auch in der Prologue Variante setzen müssen, schließlich werden dem Käufer auch knapp 40€ abverlangt. Sehr zum Bedauern hat man das PS2-bekannte Problem des Kantenflimmerns nicht zu 100% beheben können, des Weiteren kommt es auch ab und an mal zu kleineren Pop Ups in der Ferne (und die Weitsicht ist enorm), was im Renngeschehen aber nicht ins Auge fällt.
Positiv fällt aber das bisherige Menü-Design auf, das wirklich frisch und aufgepeppt wirkt, wenn man mal den Vergleich mit den Vorgängern heran zieht. Auch alle bekannten Sounds tauchen wieder auf, womit wir auch schon beim Sound angelangt sind. Zu eben jenem kann man noch nicht viel sagen, denn Musik-Untermalung sucht man in den Rennen vergeblich, aber die Trackliste steht auch mit Sicherheit noch nicht fest. Auch dies wird in der finalen Version behoben sein, darauf könnt ihr euch verlassen. Dafür vermittelt die Prologue Version einen sehr guten Eindruck davon, wie fantastisch die Motoren-Sounds klingen werden, denn diese sind nochmals besser als in den Vorgängern. Jedes Auto hat seinen eigenen eigens aufgenommenen Sound… das nennt man wohl Detailverliebtheit.
40€ für eine Demo?
Nein, 39,95€ (UVP). Aber Spaß bei Seite, wir haben lange überlegt, ob wir eine Wertung vergeben sollen, oder ob wir ein Preview aus der Prologue Version machen. Aber wir kommen wohl nicht um der Vergabe einer Wertung vorbei, denn auch wenn es sich um eine Demo mit extremen Umfang handelt, so wird immerhin ein Preis von 40€ verlangt, was unserer Meinung nach zwangsläufig zu einer Wertung führen muss. GT4 Prologue vermittelt zwar einen ersten Eindruck der fertigen Version, ist aber mit 40€ einem deutlich zu hohen Preissegment angesiedelt. Die Spielzeit ist zu gering, es gibt ja nicht mal einen Multiplayer-Modus. Dazu fehlen noch grundlegende Elemente wie Musikuntermalung und einige Grafikeffekte. Auch die Mängel wie Pop Ups und der fehlende 60Hz-Modus (oder zumindest eine noch bessere PAL-Anpassung) müssen in der finalen Version unbedingt ausgebessert werden, woran wir aber eigentlich nicht zweifeln. Und so kann man die Prologue Version eigentlich nur den Hardcore-GT-Fans empfehlen. Die Prologue Version zeigt mit Sicherheit, dass GT4 die Latte für kommende Rennspiele noch mal ein gutes Stück höher legen wird, doch sollte man lieber auf das fertige GT4 warten, das mit etwa 100 Strecken und mehr als 500 Fahrzeugen nur ca. 15-20€ mehr kosten wird.
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