Stellar Impact
Stellar Impact
Wir werfen die Triebwerke an und heben ab!
14.05.12 um 02:09 von Lucas
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Defense of the Ancients- oder kurz "DotA"-Klone gibt es wie Sand am Meer. Die Begeisterung für Multiplayer-Online-Battles gepaart mit klassischer Echtzeitstrategie hält jedoch weiter ungebrochen an. Aber wie kann man sich neben den beiden Genre-Riesen DotA und LoL (League of Legends) beweisen, besonders wenn das für 2012 angekündigte "DotA 2" einen gewaltigen Schatten wirft?
Die Antwort ist simpel: Wenn man sich schon an einem sehr erfolgreichen Spielprinzip bedient, dann muss man mit einem anderen Setting und genügend sinnvollen Innovationen auftrumpfen. Diese bietet das französische Indie-Studio Tindalos Interactive mit ihrem Weltraum-Titel Stellar Impact wahrscheinlich für DotA- oder LoL-Veteranen nicht, aber für Frischlinge, die sich lieber im Weltraum als im Fantasy-Reich taktischen Gefechten widmen, könnte das Spiel eine echte Alternative sein. Oder etwa doch nicht? Wir verraten es euch...

Der harte Einstieg in die MMOG-Welt
Stellar Impact ist für Core-Gamer gemacht. Das Spiel ist seit Mitte April als STEAM-Download zu haben und viele Mitspieler machen den Spielern in den Anfängerrängen jetzt schon den Einstieg schwer. Also ist alles genau wie bei den großen Genre-Vorbildern. Trotzdem oder gerade deswegen ist die Popularität ungebrochen, die Spielerzahlen steigen stetig an.
Da das zuständige Entwicklerstudio und Publisher Headup Games um die Besessenheit mancher Spieler Bescheid wissen, greifen sie dem Grünschnabel unter die Arme, denn Erfahrungspunkte bekommt man bei Niederlagen auch. Dieses Prinzip aus Zuckerbrot und Peitsche zieht sich durch das gesamte Spiel. Der Anspruch ist hoch, aber es werden dem Spieler dosiert Leckerbissen zugeworfen, durch die der Spieler die Niederlagen verkraftet und die ausweglose Situationen möglich(er) erscheinen lassen.

Intergalactic Planetary - Planetary Intergalactic
Es gibt zwei Fraktionen zur Wahl: Die "Allies" und die "Axies". Man wählt hier jedoch keinen Helden, sondern gleich ein ganzes Weltraum-Kriegsschiff. Direkt beim Spieleintritt muss man sich innerhalb von fünf verschiedenen Schiffsklassen für ein Raumschiff entscheiden. Hat man seine Wahl getroffen, geht es an das Aufrüsten. Hierbei stehen Raketen, Schutzschilde, Tarnschilde, Waffen usw. zur Verfügung, um das Kriegsschiff je nach kalkulierter Taktik im Bereich Angriff, Verteidigung, Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit oder Aufklärung zu verbessern. Im Verlauf des Spieles kommen dann noch stärkere Waffen wie Spezialraketen hinzu und füllen das Inventar umfangreich auf.
Durch die gewonnenen Erfahrungspunkte kann man jedes Schlachtschiff aufleveln, was sich neben höheren Attributen für die einzelnen Bereiche des Schiffes auch bei der Optik bemerkbar macht. Ebenso Genre-typisch ist auch hierbei der große Umfang der Verbesserungsmöglichkeiten und so kann man die Nachladezeit der Waffen beschleunigen oder den Rumpf des Schiffes vor feindlichem Beschuss festigen, um nur zwei Möglichkeiten zu nennen.
Gespielt wird mit bis zu 12 Spielern pro Fraktion, die sich in 13 verschiedenen Maps eine große, aber wegen des taktischen Aspekts doch übersichtliche, Weltraumschlacht liefern. Aber in den unendlichen Weiten des Alls tummeln sich Störfaktoren wie Asteroidenhagel, Wurmloch oder Gravitationen von fremden Planeten, die so manche Partie entscheiden können. Passt man nicht gut genug auf, wird das Raumschiff von einem Weltraumnebel erfasst. Ein augenscheinlich nerviger Umstand in einem Spiel, das den Spieler schon genügend beansprucht, doch auch hier bleiben sich die Entwickler dem "fordern und belohnen" Motto treu, denn es ist möglich, sich die Weltraumfallen zu Nutze zu machen. Auch wenn dieses Vorhaben nach hinten losgehen kann, spawned man nach kürzester Zeit wieder in der eigenen Base.

Unendliche Weiten...
Die Optik des Spiels suggeriert die unendlichen Weiten des Alls, bleibt trotzdem gewohnt übersichtlich. Milchstraßen und Sterne halten sich dezent im Hintergrund, fügen sich aber zu einem guten Space-Eindruck zusammen. Die Raumschiffe sind allesamt gelungen dargestellt und gerade die individuelle Gestaltung der Space-Maschinen macht eine Menge Spaß.

Als STEAM-Download gibt es die Space Opera bereits für 9,99 Euro. Die Retail-Version kommt am 24.05.2012 für 19,99 Euro auf den Markt.
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 Facts
Name: Stellar Impact
Aktuell betrachtet:
Von uns getestet für:
Hersteller: Tindalos Interactive/Headup Games
Genre: Rollenspiel-Echtzeitstrategie
Spieler: 2-12 (online)
HDTV bis zu: -
Speicher: 275 MB Festplattenspeicher
Altersfreigabe: Ab 12 Jahren
Sprache/Texte: Englisch/Deutsch
Geeignet für: DotA Liebhaber, Weltraum- und SciFi-Fans.
Release:24.05.12
 Pro + Cons
 PRO:
+ Gut inszenierte Weltraumschlachten
+ Individuelle Raumschiffmodifikation
+ Fünf völlig verschiedene Raumschiffklassen
+ Tückische Weltraumfallen
+ Leichtes Aufleveln möglich
 CONTRA:
- Ein weiterer DotA-Klon
- Gewöhnungsbedürftige Steuerung
- Schwerer Einstieg
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