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Wir machen es auf meine Weise
Des Weiteren gibt es mehr Individualisierungs- und Anpassungsmöglichkeiten als im letzten Jahr. Ihr könnt Screenshots und Videos wieder auf die EA-Server laden, dieses Mal auch lokal speichern, euren eigenen Virtual Pro erstellen und euch selbst zum Fußball-Star machen.
Über ein Web-Interface könnt ihr euer eigenes Abbild in FIFA 11 integrieren, eigene Mannschaften erschaffen, diese mit eurem Wappen oder Accessoires wie Schuhen ausstatten und sogar Sounds, Vereinshymnen und Fangesänge austauschen. Derartige Spielereien waren bisher auf der Konsole undenkbar und das Verändern solcher Dinge war den PC-Spielern mit einiger Fummelei vorbehalten.
Es gibt also einige Dinge, die in FIFA 11 neu sind, doch auf den ersten Blick bleibt spielerisch fast alles beim Alten. Das ist aber nur der erste Eindruck, denn auch wenn die Änderungen auf dem Platz nur marginal wirken, so haben diese doch große Auswirkungen und machen FIFA 11 noch realistischer als den Vorgänger.
Verwechslungsgefahr! Echtes Spiel oder FIFA 11?
Die FIFA-Serie war technisch schon immer an der Spitze des Genres und das hat sich auch dieses Jahr nicht verändert. Große sichtbare Unterschiede zur letztjährigen Ausgabe lassen sich allerdings nicht ausmachen. Die Performance wurde leicht optimiert und es gibt einige neue Spieler-Modelle und Körpertypen, was für mehr Abwechslung sorgt und FIFA 11 endgültig zum optischen Leckerbissen macht. Schaut man aus dem Augenwinkel auf den Bildschirm, könnte man EAs neue Simulation durchaus mit einer echten TV-Übertragung verwechseln.
Technische Aussetzer sind eine Seltenheit. Auf der PS3 kann das Start-Video mit dem Stadioneinlauf unter Umständen ruckeln oder bei Auswechslungen scheint die Soundkulisse kurz zu stocken. Doch das trübt den Spielspaß keineswegs und das neue Kommentatorenduo hat zwar nicht immer Recht, bring aber eine gewisse Frische in die FIFA-Serie und macht insgesamt einen mehr als überzeugenden Job.
Daneben ist auch die weitere technische Umsetzung mit Features wie dem Upload von Screens und Videos oder der Erstellung des Virtual Pros, dem Einfügen eigener Sounds und Fangesänge herausragend und wohl kein Sportspiel bietet derzeit ähnlich viele Möglichkeiten. Gleiches gilt für den Onlinemodus, der sauber läuft, dabei allerdings einen Online-Pass benötigt. Das bedeutet, dass jedem neuen Spiel ein Code beiliegt, mit dem ihr die Onlinefeatures freischaltet. Wer eine gebrauchte Version erwirbt, muss für den Freischaltcode zusätzliches Geld locker machen.
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