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Und so sorgt das einfache Erstellen und veröffentlichen von Inhalten natürlich dafür, dass die fleißige Community in kurzer Zeit sehr viele Inhalte veröffentlicht und um dabei nicht den Überblick zu verlieren, gibt es wie in LittleBigPlanet eine Bewertungsfunktion, die euch das zügige Auffinden toller und von der Community beliebter Strecken, Fahrer und Karts denkbar einfach macht.
Mario! Zieh dich warm an!
Neben den vielen Community-Features und dem herausragenden Editor punktet ModNation Racers aber auch mit einem gelungenen Gameplay. Zwar erinnert das Ganze stark an Mario Kart, allerdings hat man das Konzept des rasenden Klempners nicht einfach kopiert, sondern mit Hilfe der einen oder anderen netten Ideen ausgeweitet.
Wie bei Mario Kart ist das Driften zwar ein wichtiger Faktor für den Sieg, es spielen aber auch andere Faktoren eine große Rolle. Per Knopfdruck fängt euer Mod an zu driften, was euch sogenannte Driftpunkte beschert, die durchaus wichtig sind. Daher solltet ihr den Drift auch solange wie möglich ausüben, denn mit den Driftpunkten füllt ihr eine Energieleiste auf, die ihr anschließend für einen Geschwindigkeitsboost benötigt. Daneben könnt ihr mit der gesammelten Energie ein Schutzschild aktivieren, das ebenso nützlich sein kann, wenn man unter Beschuss steht. Neben dem Driften könnt die Energieleiste auch durch Stunts in der Luft wieder auffüllen. Überfahrt ihr beispielsweise eine Turbosprungschanze, die euch in die Lüfte katapultiert, könnt ihr während des Sprungs mittels rechten Analog-Stick Drehungen eures Karts ausführen.
An den Gegnern zieht ihr jedoch nicht nur durch Drifts und Boosts vorbei, auch mit etwas unfairen Mitteln lassen sich die ungeliebten Rivalen von der Strecke befördern. Fährt man neben einem Rivalen, bietet sich die Gelegenheit, diesen durch den rechten Analog-Stick wegzustoßen. Davon abgesehen sind aber auch die vorhandenen Power Ups eine super Möglichkeit, um sich den Weg an die Spitze des Fahrerfeldes zu erkämpfen und auch das Schutzschild bekommt so noch seine Daseinsberechtigung. Die Power Ups reichen von einem simplen Boost über Elektrobeschuss bis hin zu Raketen und können sogar aufgewertet werden. Insgesamt habt ihr drei verfügbare Level für Power Ups, so dass ihr diese aufsparen könnt. Beim ersten Mal ist es Zufall, welches Power Up ihr erhaltet, setzt ihr dieses jedoch nicht ein und fahrt über einen weiteren Power Up-Spot, erhaltet ihr kein gänzlich neues, sondern bringt das vorhandene Power Up auf das zweite bzw. dritte Level. Auf diese Weise macht ihr aus einer einfachen Rakete, die einfach nur geradeaus fliegt, eine effektive Waffe bestehend aus drei zielsuchenden Raketen.
Für weitere Heiterkeit während der Rennen sorgen diverse Abkürzungen, die teilweise blockiert sind und erst geöffnet werden müssen, sowie herauf- und herabfahrende Sprungschanzen.
Look at me!
Technisch gibt es keine großen Kritikpunkte, auch wenn ModNation Racers auf einem umfangreichen Baukasten-Editor basiert und viele Online- und Community-Features bietet. Die bunte Optik ist durchaus detailliert und läuft auch bei mehreren gleichzeitig auf dem Bildschirm sichtbaren Fahrern und Spezialeffekten, wie etwa Explosionen, fast durchgehend flüssig. Die Physik ist relativ simpel, ebenso das Fahrverhalten, doch genau so erwartet man das Ganze von einem Spaß bringenden Kart Racer. Einzig die teils langen Ladezeiten trüben den technischen Gesamteindruck.
Auch beim Sound kann man sich die Kritik fast schon sparen. Die Motorsounds sind hervorragend, während die deutschen Stimmen mal wieder nicht an die englischen Originalsprecher herankommen, doch schlecht ist die deutsche Synchronisation deshalb nicht. Spieler, die die unterschiedlichen Musikstücke des Soundtracks nicht mögen, können mittels Custom Soundtrack-Funktion der PS3 ihre eigenen Musikstücke abspielen und so sollte letztendlich für jeden die passende Musik ertönen.
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