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Manche von ihnen stehen jedoch kurze Zeit später wieder auf, dann heißt es mit Steinen nach ihnen zu werfen, oder schnellstmöglich Land zu gewinnen, denn auch Scrat verfügt nur über eine begrenzte Energie. Diese wird in der rechten oberen Ecke des Bildes eingeblendet und zeigt den momentanen Zustand des kleinen Nagers. So ist es dem Spieler möglich, anhand der verschiedenen Reaktionen Scrat' s, die ebenfalls in der Energieleiste zu sehen sind, Gegenstände wie Früchte, die möglicherweise in einem Gebüsche versteckt sind, ausfindig zu machen, was auch die Energieleiste wieder auffüllt. Hierfür muss der Spieler nur die R1-Taste betätigen und schon begingt Scrat nach dem Gegenstand zu schnüffeln. Wer also überleben will, braucht einen guten Riecher.
Die Welt verändert sich
Scrat' s Reise beschränkt sich selbstverständlich nicht nur auf eisige Gebiete. Der Nager muss sich auf seiner Reise durch Sümpfe, Wälder und Höhlen schlagen, um seine Mission erfolgreich durchzuführen. Natürlich wird der Spieler nicht nur querfeldein durch diese Orte reisen, sondern muss sich vorbei an zahlreichen Gegner an Lianen vorbei schwingen oder sich an Kletterwänden hoch hangeln. Diese sind jedoch meist kaum zu übersehen. In diesem Punkt stellt das Spiel also keine Herausforderung dar, auch die Gegner bieten keinen Grund zum Kopfzerbrechen. Ice Age 2 richtet sich also vornehmlich an jüngere Spieler, die auch den Kinofilm schon genossen haben.
Ebenso verhält es sich mit der kinderleichten Steuerung und das leicht zu bedienende Menü. Bereits nach kurzer Zeit hat man sich die simple Steuerung eingeprägt sodass sich der Spieler direkt ins Abenteuer stürzen kann. Das Menü ist ebenso leicht zu bedienen, da jedes Detail genausten erklärt wird. Das Speichern ist jederzeit und überall möglich, Frustmomente werden so auf ein Minimum reduziert. Der Hacken dabei ist jedoch, dass die angefangene Mission erneut gestartet werden muss, sollte man nicht vor deren Vollendung gespeichert haben.
Die zu bereisenden Gebiete werden von passender Musik untermalt, was das Suchen und Umherspringen alles in allem ganz amüsant gestaltet. Dies wird auch von den Geräuschen, die das Nagetier ab und zu von sich gibt, zusätzlich unterstützt. Zugleich verleit die recht gut gelungene Grafik, die sich stilistisch am Kinofilm orientiert, dem ganzen Spiel einen gewissen Charme. Fox Interactive hat zusätzlich Sequenzen aus dem Film integriert, welche abschnittweise die Geschichte des Spiels erzählen und so die Atmosphäre unterstreichen, zugleich aber auch einen besseren Einblick in das Geschehen vermitteln.
Zu bemängeln sind jedoch die Bonus-Features, von denen man zwar bis zu sechs Stück frei spielen kann, aber jeweils nur aus einem kurzen Film bestehen, der recht eintönig aufgebaut ist, da nur ein paar gezeichnete Bilder nacheinander abgespielt werden. Ein weiterer Kritikpunkt - jedoch noch verkraftbar - ist die schlechte Besetzung der Synchronstimme. Leider muss das Spiel ohne die Originalbesetzung des Films auskommen, was Fans des Films wohl enttäuschen wird.
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