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Von der Einförmigkeit zur Mannigfaltigkeit
Kaum hat man die ersten Aufgaben des Tutorials hinter sich gebracht, geht es auch gleich schon los. Da man bei der Einführung noch als Söldner der bösen Seite tätig war, findet man sich deswegen in einem Gefängnis der nächsten größeren Stadt wieder. Durch eine Sondererlaubnis erhaltet ihr jedoch die Chance euch aus den Ketten der Gefangenschaft zu befreien. Natürlich lässt man sich dies nicht zweimal sagen und nimmt somit gleich den ersten Auftrag an. Dieser gestaltet sich im Vergleich zu darauf folgenden Aufträgen noch sehr einfach und gradlinig. Es geht darum eine Gruppe Gefangene zu befreien.
Ist dies geschehen, müssen lediglich noch die sechs Belagerungstürme vor der Stadt abgebrannt werden, um letztendlich wieder als freier Held durch die Lande von Aranna streifen zu dürfen. Von da an geht es weiter, wie in jedem Hack&Slash RPG bekannt. Anhand einer Hauptmission hangelt der Held sich so durch die Kampagne, während einige zusätzliche Dorfbewohner ihn mit Nebenquests den schönen Arbeitstag durch etliche Termine ein wenig strecken.
Nach und nach werden die jeweiligen Aufgaben zudem ein wenig komplexer und kleine Klick und Logik Rätsel lenken ein wenig von der Metzelei ab. Wen die Rätsel abschrecken, dem sei jedoch gesagt, dass es sich um die einfachste Form der Denkarbeit handelt, zudem sind die Puzzle recht spärlich gesät und bieten eine gerngesehene Abwechslung.
Doch nicht die kleinen Rätsel sind es, die die insgesamt drei Akte des Spiels so interessant machen. War es im ersten Teil immer noch ein Durchmetzeln durch ein schier riesig wirkendes Dungeon ohne Höhen und Tiefen, so sieht das nun gänzlich anderes aus. Gleich von der ersten bis zur letzten Aufgabe geht es Schlag auf Schlag. Längere Durststrecken gehören völlig dem Vergangenen an. Nahezu alle Aufträge, ob nun Haupt- oder Nebenaufgabe, gliedern sich in mehrere Teile. So geschieht es nie, dass große Aufträge sich zur Nervenzerreisenden Geduldsprobe entpuppen. Das Spiel ist so voll gestopft mit gescripteten Szenen und Vorgeränderten Videos, dass einem wirklich nie langweilig wird.
Viel Altes und Neues zu entdecken
Ebenfalls einen beachtlichen Beitrag zur großen Spielmotivation bringen die etlichen Verstecke und Objekte mit sich. Die Objekte unterscheiden sich wie im Genre mittlerweile übrig in die bestimmten Klassen. Zum einen weiße Gegenstände ohne magischen Effekt, daneben blaue Objekte mit geringem magischem Effekt. Zu denen gesellen sich die hellblauen, raren Rüstgegenstände, die starken Fähigkeiten vorweisen. Einzigartige Gegenstände sind diesmal lila gekennzeichnet und „Set Items“ fortan gelb.
Nicht nur auf dem geraden Weg der Kampagne lassen sich die interessantesten Schätze bergen. Nicht selten werden verdächtig, getarnte Schalter das Tor zu einem geheimen Versteck mitsamt Schatztruhe offenbaren. Zudem verbergen gewisse Sanctuary Doors (Heiligtümer) nochmals gerngesehene Gegenstände. Allerdings lassen sich diese Türen nicht von jedem öffnen, denn nur der, der die erforderliche Stufe in einer bestimmten Fähigkeit hat, kann die dazugehörigen Schlösser öffnen.
Ganz raffiniert ist auch die Idee eines zufällig auftauchenden Wesens. Immer wenn dieses Wesen, in Gestalt eines gebeugt dreinblickenden Räubers, erscheint, sollte man so schnell wie möglich auf Angriff setzen, denn je intensiver man auf diesen Dieb eingeht, desto mehr seltene oder magische Gegenstände fallen aus seinem Beutel. Schatzsucher werden so ganz sicher auf ihre Kosten kommen.
Doch nicht nur Waffen und Rüstungen wollen entdeckt werden, sondern auch die außerordentlich hilfreichen Gesänge. Diese dienen dazu an gewissen Schreinen, die über die gesamte Spielwelt verteilt sind, einen bestimmten Bonus auf eure gesamte Party zu zaubern. Anhand des ausführlichen Logbuches darf natürlich frei aus einer Liste der bisher gefundenen Gesänge der treffendste ausgewählt werden.
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