Shadow Company: The Mercenary War
Shadow Company: The Mercenary War
Free2Play-Offensive von Nexon! Was wird der First-Person-Shooter bieten?
26.08.12 um 20:29 von Stefan
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Die Bezeichnung Free2Play hat noch immer einen negativen Touch. Woran man dabei meist zuerst denkt, das sind geringe Produktionsbudgets oder Games mit mangelnder Qualität. Die Branche ist jedoch im Wandel und Crytek etwa, bekannt durch Blockbuster wie Far Cry oder der Crysis-Serie, will nach Crysis 3 nur noch Free2Play-Titel produzieren. Auch Nexon plant eine neue Free2Play-Offensive und dazu gehört der auf der Unreal Engine 3 basierende und äußerst umfangreiche Shooter Shadow Company: The Mercenary War. Das Spiel könnte zeigen, wohin die Reise der Spieleindustrie zukünftig geht. Darüber hinaus gehört es auch zu den ersten Titeln, die damit beginnen, die Grenze zwischen Free2Play und traditionellen Produktionen zu verwischen.
Nexon hat uns Shadow Company: The Mercenary War vorgeführt und wir haben ein paar Runden gegen die Entwickler gespielt und diese sogar niedergestreckt... virtuell natürlich. Was der Titel bietet, obwohl er kostenlos angeboten werden wird, wie er sich bislang spielt und welche Besonderheiten Nexon und das Entwicklerstudio Doobic parat halten, erfahrt ihr in unserer Preview!

Auf vielen PCs spielbar
Durch den Einsatz der Unreal Engine 3 sieht Shadow Company: The Mercenary War nicht nur recht ansprechend aus, sondern soll auch auf einer breiten Palette von Hardware-Kombinationen laufen. Im Klartext heißt das, dass auch schwächere PCs das Game locker betreiben können, da die Engine sehr gut skalierbar ist. Das verantwortliche Studio Doobic, das schon fleißig Erfahrung mit dem Shooter Combat Arms gesammelt hat, spricht sogar von bis zu fünf Jahre alten PCs, doch bei derartig alten Rechnern dürfte das Spielgeschehen optisch nicht mehr ganz so ansprechend sein. Spätestens dann solltet ihr mal ein wenig aufrüsten.
Natürlich drängt sich früher oder später der Vergleich mit den großen Multiplayer-Namen wie Call of Duty oder Battlefield auf, aber Shadow Company: The Mercenary War versucht, die erfolgreichen Konzepte der Konkurrenz zu übernehmen und sich dabei durch etwas andere Ansätze an bestimmten Punkten wiederum von der Masse der Shooter abzuheben.

Wen kümmern Werte und Moral? Geld regiert die Welt!
So setzt Doobic beispielsweise nicht auf das klassische Soldaten vs. Terroristen-Szenario. Stattdessen kämpfen hier Söldner-Truppen gegeneinander, die keine politische oder ethische Motivation haben, sondern schlicht für das Geld die Bleikugeln durch die Luft jagen. Umfangreiche Statistiken gibt es natürlich nach jedem Match, ebenso wie ein Ranking-System, bei dem ihr kontinuierlich im Level aufsteigt und so Fähigkeiten und Waffen für euren Kämpfer freischaltet. Charakterklassen soll es nicht geben, wohl aber fünf Pre-Sets, aus denen ihr zu Beginn auswählen könnt. Während der Kämpfe dürft ihr bereits an euren Waffen herumschrauben und Visiere, Addons, Magazine und vieles mehr an den Ballermännern bearbeiten. Ein Warten auf das Ende des Kampfes entfällt damit.
Auch Fähigkeiten für euren Charakter gibt es massig. Derzeitig sind über 50 im Spiel erhalten, was bis zum Release aber noch kräftig anwachsen soll, wie man uns versprach. Steigt ihr im Level auf, könnt ihr euch durch den Skill-Tree bewegen und neue Skills freischalten. Natürlich wird es im fertigen Spiel Microtransactions geben und ihr könnt durch einen kleinen Geldbetrag euren Charakter verbessern, doch hier wollen die Macher darauf achten, dass man sich nicht einfach einen Rambo zusammenkaufen kann. An dieser Ausgeglichenheit wird derzeitig noch gearbeitet, deshalb konnten wir auch noch nicht wirklich ausmachen, wo und wie man genau die Moneten einsetzen kann.
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 Facts
Name: Shadow Company: The Mercenary War
Geplanter Release für:
Hersteller: Doobic Game Studio/Nexon
Genre: First-Person-Shooter
Release:Anfang 2013
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