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Total verstrahlt
Bethesda gibt euch von Anfang an viel Freiheit, ihr könnt also erstmal die kleine Siedlung Megaton erkunden und erste Aufgaben erledigen oder nach besseren Gegenständen suchen.
Das erinnert erneut an Oblivion: Gegenstände, die ihr beispielweise bei Gegnern findet, könnt ihr einsammeln und direkt anlegen, was auch optisch Auswirkungen hat. Ihr seht direkt die neu angelegten Gegenstände an eurem Charakter. Ähnlich sieht es bei den Waffen aus. Zu Beginn seid ihr damit etwas unterversorgt, es dauert ziemlich lange bis ihr überhaupt stärkere Ballermänner findet und auch die ersten Schüsse fühlen sich etwas befremdlich an, da man zunächst an Oblivion mit Schusswaffen denkt. Doch damit hat man sich schnell angefreundet, zudem wandelt sich Fallout 3 ein wenig in einen Ego-Shooter. Besonders in den Dungeons, was meistens Bunker sind, wird aus Fallout 3 ein ganz anderes Spiel. Dann nämlich wird die ohnehin schon düstere Atmosphäre noch beklemmender und man fühlt sich wie in einem Horrorspiel.
Gelegenheit, die Waffen einzusetzen, gibt es draußen wie in den Dungeons reichlich, schon ziemlich bald trefft ihr in der Einöde auf die ersten Gegner. Diese bestehen anfänglich meist aus verstrahlten Wölfen, Kakerlaken, Mutanten oder durch die Wildnis ziehende Banden. Deren Stärke passt sich eurem Level automatisch an, wodurch die Gegner immer gefährlich sind. Ihr könnt sogar so schwer verletzt werden, dass eure Gliedmaßen verkrüppeln, wodurch ihr beim Laufen oder Kämpfen enorme Probleme bekommen könnt. Da helfen meist nur hochwirksame Medikamente und Drogen.
Perks und V.A.T.S.
Hilfreich sind euch sicherlich auch die sogenannten Perks – nein wir sind nicht bei Call of Duty 4. Perks verbessern euren Charakter in einem bestimmten Fähigkeitsfeld, so dass ihr beispielweise weniger Munition verbraucht oder mehr Schaden anrichtet. Vorteilhaft ist, dass ihr diese Perks an- und ablegen könnt wie es euch passt und ihr euren Charakter somit genau auf die aktuelle Mission ausrichten könnt, allerdings sind die Slots für Perks begrenzt. Ihr könnt also keinen Terminator mittels Perks erschaffen, von diesem Gedanken könnt ihr euch sofort trennen.
Neben den Perks könnt ihr im Kampf auf das sogenannte V.A.T.S. (Vault-Tec Assisted Targeting System) zurückgreifen. Aktiviert ihr dieses, pausiert das Spiel und zeigt die verschiedenen Trefferzonen des Gegners samt Trefferwahrscheinlichkeit an. Nun könnt ihr in aller Ruhe festlegen, wohin euer Charakter schießen soll, wenn das Spiel weiterläuft. Ein Treffer im Kopf ist natürlich tödlicher als in der Brust, doch ist hier auch die Trefferwahrscheinlichkeit geringer. Nach der Ausführung schießt euer Charakter dann genau in die Zonen, die ihr angegeben habt. Des Weiteren könnt ihr euch aber auch nicht zu sehr auf V.A.T.S. verlassen, da der Gebrauch eure Action Points (AP) verbraucht, die sich nur langsam wieder aufladen und daher nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen.
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