Anzahl der Bewertungen: 0

Ein Titel für die PS3, auf dem große Hoffnungen ruhen, ist das auf der E3 angekündigte Assassins Creed. Hier übernimmt der der Spieler die Rolle des Assassins (Profikiller) Altair, der im 12. Jahrhundert in den dritten Kreuzzug im Heiligen Land gerät. Sein Ziel ist es, ein Ende des Konfliktes herbeizuführen. Dafür muss er unbemerkt agieren und bestimmte Ziele eliminieren. Neben Splinter Cell Double Agent haben wir uns auch Assassins Creed vom technischen Director des Spiels, Claude Langlais, demonstrieren lassen.
Die PlayStation 3-Hoffnung der Prince of Persia-Macher
Das Spiel baut auf einer komplett neuen Grafik-Engine auf, an der schon über 1,5 Jahre gewerkelt wird. Die Präsentation beginnt auf dem Weg in die Stadt, Altair sitzt auf einem Pferd und reitet zum Starteingang, wo er mit einem großen Sprung von seinem Ross springt und auf einem Holzbalken landet. Relativ unbemerkt sind wir damit in der Stadt. Hier klettern wir über Hausdächer bis wir freien Blick auf den Marktplatz haben.
Jetzt wird in eine Ego-Perspektive geschaltet. So kann man sich umschauen, mit einem Grafikfilter werden die Zielpersonen markiert, so dass man diese schnell erkennen kann. Altair springt auf den Marktplatz und marschiert durch die Menschenmenge. Er drängelt die Leute zur Seite oder verteilt Hiebe. Hat man die richtige Kleidung (wie die eines Mönch) kann man sich unter diese mischen und die Gruppe folgt einem sogar.
Das Handwerk eines Profikillers
Hat man sich dem Ziel genähert, kann man die Assassination starten. In unserer Präsentation wird dem Opfer schnell die Kehle durchtrennt, was natürlich die Stadtwachen auf den Plan ruft. Mit ein paar Schwerthieben sind die ersten Wachen schnell erledigt, laut Langlais gibt es aber auch Kämpfe, die deutlich länger andauern können. Unter den vielen Menschen auf dem Marktplatz ist inzwischen Panik ausgebrochen. Und es laufen wirklich viele Menschen herum, trotz des frühen Entwicklungsstandes macht die Stadt schon einen extrem lebendigen Eindruck.
Doch jetzt wird die Flucht angetreten, vier bis fünf Wachen haben wir im Nacken. Aber kein Problem, mit dem Schwert zertrümmern wir einige Holzvorbauten von Häusern, die so einstürzen und die Wachen behindern. Ein kleiner Schwung und wir sind wieder auf einem der vielen Dächer der Stadt.
Nach Aussage von Claude Langlais war dies nicht die einzige Möglichkeit die Assassination auszuführen. Der Spieler muss einen eigenen Weg finden, um sein Ziel zu erreichen. Näher ging er darauf nicht ein, wir schätzen aber, dass Observationen gemeint sind, um beispielsweise Tagesabläufe bestimmter Zielpersonen zu erkunden. Viel mehr wollte der technische Direktor nicht verraten, den Release – momentan für März 2007 geplant – konnten wir noch entlocken, eine Xbox 360-Version wollte man uns auch nicht bestätigen. Bisher ist das Spiel also nur für die PlayStation 3 angekündigt.
Du musst in My GP eingeloggt sein, um Comments eintragen zu können.