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Deutsche investieren immer mehr Zeit und Geld in Games
HOT! Studie: Deutsche spielen 33% mehr pro Woche als 2011
18.04.12 um 16:02 von Stefan
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Die Deutschen investieren immer mehr Zeit und Geld in Games. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Gemeinschaftsstudie des Casual Games-Entwicklerstudios "GameHouse" und des Marktforschungsinstitutes "Newzoo".

Deutsche wenden damnach im Schnitt pro Woche um 1,22 Stunden mehr Zeit zum Spielen auf als 2011 und verbringt somit fast 7,2 Stunden pro Woche mit dem Daddeln, was eine Steigerung um 33% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Auch die Zahlungsbereitschaft ist bei den deutschen Gamern gestiegen. Diese werden nach Prognose der Studie in diesem Jahr rund 200 Millionen Euro mehr für Spiele ausgeben als noch in 2011. Das Gesamtvolumen des Marktes in Deutschland wird somit auf rund 4,5 Milliarden Euro geschätzt. Hauptgründe für den Wandel im Spielverhalten der Deutschen liegen der Studie nach in der wachsenden Spielbegeisterung der Frauen, gleichzeitig auch in den immer größer werdenden Online-Aktivitäten allgemein.

Wie die Studie belegt, stehen gerade Casual Games bei den Spielern, auch auf mobilen Endgeräten, hoch im Kurs. Nahezu 37% der 10 bis 65 Jährigen Online-User nutzen inzwischen mobile Endgeräte zum Spielen. Smartphones stellen mit einem Anteil von fast 70% das Großteil der mobilen Spielwelt dar.

»Diese Zahl belegen eindeutig, dass der Sektor des Mobile Gaming sehr dynamisch wächst und einen immer größeren Anteil am Gaming-Gesamtmarkt beansprucht. Interessant ist auch die Erkenntnis, dass sich Tablet PCs zwar aktuell einer großen Beliebtheit erfreuen, diese aber überwiegend zum Surfen im Internet und weniger zum Spielen benutzt werden«, erläutert Christian Manzius, Country Manager GameHouse Europe, einige der zentralen Studienerkenntnisse.

Laut der Studie nehmen die Deutschen bei der Kaufbereitschaft für Games im europäischen Ländervergleich hinter den Engländern Platz zwei ein. Mit einer Steigerung um fast 4% auf 4,5 Milliarden Euro liegen sie vor den Franzosen, die rund 3,1 Milliarden Euro für Games ausgeben, aber knapp hinter Großbritannien mit 4,6 Milliarden.
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