Tomb Raider: Definitive Edition läuft auf der PS4 die meiste Zeit mit einer Framerate von 60 Frames pro Sekunde (Einzelbilder pro Sekunde) und kann in grafisch sehr aufwändigen Szenen bis 45 Frames sinken. Das bestätigte Tomb Raider Executive Producer Scot Amos in einem
Video-Interview.
Während Square Enix bislang nur die Framerate der PS4-Version wirklich bestätigt hat, gibt es mehrere Quellen, nach denen die Xbox-One-Version die meiste Zeit mit 30 Frames in der Sekunde läuft und nur in Situationen bis an die 45 FPS heranreicht, in denen wenig Details auf dem Bildschirm zu sehen sind. Und die offiziellen Aussagen des Publisher lassen den Schluss zu, dass die Unterschiede zwischen PS4 und Xbox One real sind.
Sowohl die PS4-Version als auch die Xbox-One-Version laufen beide mit einer nativen Auflösung von 1080p, offenbar leistet die PS4 aber eine deutlich bessere Performance, die sich in einer besseren Bildwiederholungsrate ausdrückt.
Offiziell zeigt sich Square Enix in einem Statement natürlich diplomatisch, ohne den Darstellungen bezüglich der Framerate zu wiedersprechen:
»
Das Tomb-Raider-Gameplay in nativer 1080p-Auflösung bei 30 Frames pro Sekunde zu erreichen, war immer unser Primärziel. Alles darüber hinaus ist ein Bonus. Beide Plattformen bieten die gleiche herausragende Tomb-Raider-Erfahrung.«
Tomb Raider ist nicht das erste Spiel, das deutlich bessere Performance auf der PS4 zeigt. Battlefield 4 oder Call of Duty: Ghost laufen zum Beispiel auf der PS4 mit einer deutlich höheren Auflösung, was zum Beispiel Alaising (Treppeneffekte) reduziert. Entwickler können die Leistungsunterschiede zwischen beiden Konsolen nur durch eine niedrigere Auflösung oder niedrigeren Framerate auffangen.
Tomb Raider: Definitive Edition erscheint am 31. Januar für PS4 und Xbox One. Eine PC-Version ist nicht geplant.
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