Resident Evil 4
Resident Evil: Nintendos GameCube hat Schuld an Design-Änderung hin zu weniger Horror und mehr Action
HOT! Serienschöpfer Shinji Mikami erklärt erklärt, was mit der Serie geschah
29.09.13 um 21:39 von Stefan
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Resident Evil 4 war eine Revolution des Survival-Horror-Genres, wie man es damals kannte, gleichzeitig aber auch ein radikaler Schritt weg von Horror hin zu einem Action-orientierten Konzept. Dass die Resident-Evil-Titel zu Action-Spielen wurden, verdanken wir Nintendos GameCube.

Während sich viele Resident-Evil-Fans wieder mehr Horror- und Survival-Elemente wünschen, erklärt Serienschöpfer Shinji Mikami, der lange Jahre bei Capcom für die Serie verantwortlich war, warum man Resident Evil zu einer Action-Serie machte.

Nintendos GameCube war eine Konsole für Kinder. Dieses Image haftete der erfolglosen Konsole untrennbar an. Daher schloss Nintendo 2001 eine Exklusivvereinbarung mit Capcom. Beginnend mit einem Remake des ersten Resident Evil würden künftige Resident-Evil-Spiele exklusiv für den GameCube erscheinen. Dazu zählte auch das sich noch in Entwicklung befindliche Resident Evil 4.

Da sich das zuerst veröffentlichte Resident Evil Remake auf der Kinderkonsole überaus schlecht verkaufte, entschloss sich Mikami für Änderungen, um eine breitere Masse anzusprechen.

»Wegen der Reaktion auf das Resident Evil Remake«, so Mikami in einem Interview. »Ich entschloss, mehr Action in Resident Evil 4 zu integrieren. Resident Evil 4 wäre ein sehr viel angsteinflößenderes, Horror-zentriertes Spiel geworden, hätte sich das Remake gut verkauft.«

Aktuell arbeitet Mikami mit seinem eigenen Entwicklungsstudio Tango Gameworks (wurde von Bethesda übernommen) an einem neuen Horror-Titel mit dem Namen The Evil Within, der zurück zu den Wurzeln des Survival-Horror-Genres gehen und 2014 für PS4, Xbox One, PS3, Xbox 360 und PC erscheinen soll.
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