Chaos auf Deponia
Deutscher Computerspielpreis 2013: Alle Gewinner an einem Ort
HOT! Chaos auf Deponia als bestes deutsches Spiel ausgezeichnet
25.04.13 um 15:18 von Stefan
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Am gestrigen Abend wurden mit dem Deutschen Computerspielpreises zum fünften Mal die Top-Spiele-Entwickler und -Publisher 2013 ausgezeichnet.

Die Entwickler von Daedalic Entertainment aus Hamburg konnten sich abermals freuen, denn ihr geniales Adventure-Spiel Chaos auf Deponia hat in der Kategorie "Bestes Deutsches Spiel" abgeräumt. Die begehrte Auszeichnung und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro gehen damit bereits zum zweiten Mal nach 2011 an das Hamburger Studio.
Insgesamt ist der Deutsche Computerspielpreis mit 385.000 Euro dotierte und wird von den Branchenverbänden BIU und G.A.M.E gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann (MdB) in insgesamt sieben Kategorien vergeben.

Wir haben für euch alle Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2013 im Überblick:

Bestes Deutsches Spiel (50.000 Euro)
Chaos auf Deponia: Daedalic Entertainment, Hamburg

Bestes Kinderspiel (75.000 Euro)
Meine 1. App: appp media, München

Bestes Jugendspiel (75.000 Euro)
Tiny & Big: Grandpa´s Leftovers: Black Pants Studio, Kassel

Bestes Mobiles Spiel (50.000 Euro)
Word Wonders – The Tower of Babel: Chimera Entertainment, München, Games in Flames/Dreamfab, München/Regensburg

Bestes Serious Game (50.000 Euro)
Menschen auf der Flucht: Serious Games Solutions, Potsdam

Bestes Browsergame (50.000 Euro)
Forge of Empires: InnoGames, Hamburg

Bestes Nachwuchskonzept (35.000 Euro)
GroundPlay: HAW Hamburg, Hamburg

Die Ausschüttung der Preisgelder erfolgt nach einem Verteilungsschlüssel 70:30 zwischen Entwickler und Publisher.

»Es geht dem Preis um Spiele, die die Chancen des Mediums für Erziehung, Bildung, kulturelle Identität und Orientierung ihrer Nutzer in exemplarischer Form wahrnehmen und es im Markt vielleicht nicht immer ganz so leicht haben wie am Mainstream ausgerichtete, leichtgängige Unterhaltung. Wir fördern mit unserem Preis also Spiele, denen wir aus medien-, kultur- und bildungspolitischer Sicht eine weitere Verbreitung wünschen als der Markt allein sie bewirken kann«, erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (MdB), der den Preis für das beste deutsche Spiel übergab.

»Spiele von Daedalic haben eine ganz eigene Handschrift und einen persönlichen Stil, der auch über Deutschland hinaus bekannt geworden ist. Aus meiner Sicht sind sie damit ein mehr als würdiger Preisträger, der jungen Studios Mut machen sollte, ihre Ideen konsequent zu verfolgen und umzusetzen«, so Claas Oehler, Geschäftsführer des Spieleentwicklerverbands G.A.M.E. im Anschluss an die Preisverleihung.

»Die deutsche Games-Industrie setzt sehr hohe Maßstäbe bei der Entwicklung und Vermarktung von digitalen Spielen und behauptet sich erfolgreich im internationalen Wettbewerb. Dafür ist die nie dagewesene Vielfalt und Qualität, die wir heute auf der Bühne gesehen haben, ein klarer Beleg«, ergänzte Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware.

Mehr als 500 Gäste aus Kultur, Politik und Medien waren ins Kino International in Berlin gekommen, um den Deutschen Computerspielpreis sowie die Gewinner des LARA Games Award auszuzeichnen.
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