Nintendo äußert sich zum gebührenpflichtigen Online-Service

Was beim PlayStation Network und Xbox Live seit Jahren Gang und Gäbe ist, wartet im Herbst auch auf Besitzer der Nintendo Switch: Ein gebührenpflichtiger Online-Service, um online gegen andere Switch Besitzer spielen zu können. Das sorgt beim Nintendo Publikum für gewisse Irritationen.

Online und Online-Infrastruktur waren noch nie die Stärke der Japaner. Aber wie ist Nintendo zur Überzeugung gelangt, dass man künftig Geld für den Online-Service nehmen müsse? In einem Interview mit der japanischen Famitsu hat Shinya Takahashi von Nintendo diese Änderung nun begründet.

Wir haben uns für die Einführung von Gebühren entschieden, weil wir uns auf die Kundenzufriedenheit konzentrieren möchten. Wir werden den Online-Service stetig warten und neue Leistungen einführen, die bislang noch nicht verfügbar sind und das ist eben mit Kosten verbunden. Wir möchten außerdem eine flüssige Spielerfahrung und guten Support ermöglichen. Wir bereiten aktuell alle Funktionen vor, die im Herbst 2017 starten werden. Details über diese Leistungen gibt es zu einem späteren Zeitpunkt von uns.

Man darf gespannt sein, wie Nintendo seinen Online-Service weiter ausbauen will. Bis zum Start der Gebührenpflicht im Herbst bleiben die Online-Funktionen der Switch kostenlos.

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