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Die Mass Effect-Reihe zählt zu den größten und epischsten Marken der aktuellen Hardware-Generation. Mit Mass Effect 3 findet die Trilogie rund um Commander Shepard ihr Finale und auch wenn Entwickler BioWare die Rollenspielelemente im letzten Teil kräftig zurückgeschraubt hat, sind die Erwartungen an den dritten Teil der Shooter-RPG-Reihe größer als bei den beiden Vorgängern, obwohl diese ihrer Durchschnittswertung nach zu den besten Videospielen zählen, die jemals entwickelt wurden.
Wir haben den Angriff der Reaper auf die Erde miterlebt und verraten euch, ob BioWare die hervorragenden Vorgänger noch toppen konnte oder ob das Finale der Trilogie verpufft und Commander Shepard in Mass Effect 3 als Rohrkrepierer endet. Der Kampf um die Erde hat begonnen! Unser Test hilft euch, die Erde zu befreien!
Die Reaper kommen
Wer die beiden Vorgänger kennt, dem werden die Reaper ein Begriff sein. Die Reaper sind eine alte Alien-Zivilisation, die alle 50.000 Jahre alles organische Leben im Universum zerstören will. Die Aliens haben bereits mit einer groß angelegten Invasion im Universum begonnen und im dritten und finalen Teil der beeindruckenden Mass Effect-Trilogie erreichen die Reaper die Erde und nehmen diese ein. Das Universum steht also am Rande der kompletten Vernichtung und Commander Shepard ist die einzige noch verbleibende Hoffnung, denn er kennt die Reaper durch seine Erlebnisse in den Vorgängern.
Des Weiteren wird der Bauplan einer hochtechnologischen Maschine gefunden, die die Reaper aufhalten könnte, denn die Reaper sind fortschrittlicher, stärker und intelligenter als die Menschen. Der Preis einer Niederlage wäre die völlige Auslöschung, daher hofft nicht nur Commander Shepard auf einen Erfolg. Allerdings muss der Bauplan erst studiert und die Maschine noch gebaut werden. In der Zwischenzeit zieht Shepard schon mal in den Kampf, versucht Bündnisse zu schließen und Armeen anderer Rassen für den gemeinsamen Kampf gegen die Reaper zu gewinnen.
Vorbereitung ist die halbe Miete
Commander Shepard und seine Crew und Verbündeten sind aber längst nicht stark genug, um den Kampf gegen die Reaper aufzunehmen. So folgt Mass Effect 3 seinen Vorgängern und man muss weitere Verbündete und alliierte Truppen gewinnen, um im späteren Verlauf überhaupt eine Chance gegen die Reaper zu haben. Dazu erledigt man mit Shepards stetig wachsendem Team auch in Mass Effect 3 diverse Quests und erkundet das Universum, findet weitere Verstärkung oder löst diplomatische Konflikte anderer Alien-Völker, um sich deren Unterstützung zu sichern. Beispielsweise hassen die Kroganer wegen der Genophage die Salarianer, so dass Shepard hier für etwas Entspannung sorgen muss. Großer Bestandteil dieses Aspekts sind sehr konsequente und weitreichende Entscheidungen, die ihr während des Spiels und der umfangreichen Dialoge trefft.
Dies beweist erneut, wie unglaublich Story-bezogen die Mass Effect-Trilogie ist und welchen Wert BioWare auf das Story-Telling legt. Dennoch hat BioWare die Loyalitätsmissionen aus Mass Effect 2 entfernt. Man kann zwar immer noch Freunde gewinnen und sich Feinde machen, doch die Rettung des Universums scheint größer zu sein als die persönlichen Quälereien aus den Vorgängern. Shepard erhöht durch abgeschlossene Quests kontinuierlich die Bereitschaft für den Kampf gegen die Reaper. Dieser Wert ist entscheidend für den weiteren Verlauf des Spiels.
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