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Als Square Enix im März 2010 Final Fantasy XIII in den USA und Europa veröffentlichte, freuten sich die Fans, bei denen zuvor große Erwartungen geschürt wurden. Viele Spieler und vor allem langjährige Fans der Reihe waren nach dem Abschließen des Spiels jedoch enttäuscht. Aus ihren Reihen wurde Kritik laut, die Story ende komisch oder das Spiel sei viel zu linear. Auch wenn Square Enix auf der technischen Ebene eine gute Arbeit geleistet hatte, konnte man die Kritikpunkte nicht unter den Teppich kehren.
Diese Kritik erreichte anscheinend die Verantwortlichen und wurde ernst genommen. So überraschte man die Spieler mit der Ankündigung einer direkten Fortsetzung, wie auch schon bei Final Fantasy X, in der alles “besser“ sein sollte.
Nun hat uns Final Fantasy XIII-2 erreicht, aber hat es Square Enix wirklich geschafft, aus der Kritik positive Energie zu ziehen? Spaltet die Fortsetzung erneut die Fan-Gemeinde? Wir haben das Spiel ausgiebig getestet und versuchen hier, diese Fragen zu beantworten!
Jenseits der Zeit, des Schicksals und aller Vorstellungskraft
Zwei Jahre nachdem Lightning und ihre Freunde in Final Fantasy XIII die Welt vor den seit Jahrhunderten regierenden falschen Göttern beschützte, bleibt die tapfere Kriegerin verschwunden. Serah, ihre kleine Schwester, möchte dies nicht wahr haben und glaubt fest daran, Lightning eines Tages wieder zu sehen. Als dann ein Meteorit auf Grand Pulse einschlägt und seltsame Verzerrungen auftauchen, bricht die Welt erneut ins Chaos. Inmitten dieser Geschehnisse erscheint ein geheimnisvoller junger Mann, welcher Serahs Hoffnung stärkt. Noel, dessen Herkunft zu diesem Zeitpunkt noch nicht geklärt ist, erzählt ihr, dass Lightning noch lebt und auf sie wartet... Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche und geraten dabei in ein Abenteuer jenseits der Zeit.
Ey Mann! Wo ist mein Mogry?
Durch die Nutzung von sogenannten Portalen, die anscheinend mit dem Meteoriten auftauchten, können Serah und Noel nun in verschiedene Zeitzonen reisen und haben so die Möglichkeit, Einfluss auf die Zukunft und die Vergangenheit zu nehmen.
Ihr könnt also verschiedene Orte zu verschiedenen Zeitpunkten aufsuchen und euch auf diese Weise durch die sehr gelungene Story kämpfen. Gerade dieser Spielverlauf hebt die Linearität des Vorgängers auf und ermöglicht es euch, relativ frei in der riesigen Welt herumzureisen. Dabei weicht der Fokus zwar etwas von der Story ab, doch die extreme Linearität des Vorgängers wurde erfreulicherweise stark zurückgeschraubt. Dies kann natürlich mal etwas verwirrend sein, allerdings seid ihr dabei zum Glück nicht komplett auf euch alleine gestellt.
Als zusätzlicher, jedoch nicht steuerbarer, Weggefährte ist Mogry an eurer Seite und hilft euch, die Paradoxon und Verzerrungen zu beheben, die es euch erschweren, eure Reise fortzusetzen und Lightning zu finden. Er erklärt euch außerdem Zusammenhänge und Hintergründe der unterschiedlichen Realitäten oder hilft euch mit seinen Fähigkeiten, in Zwischendimensionen gefangene Objekte sichtbar zu machen. Dahinter verbergen sich wiederrum oft Artefakte oder Fragmente, mit denen ihr neue Zeitzonen öffnet oder neue Passiv-Fähigkeiten erhaltet, die das Spiel beeinflussen oder beispielsweise die Wahrscheinlichkeit auf Gegner zu treffen steigern oder senken. Des Weiteren könnt ihr euch im Laufe des Spiels natürlich auf die allseits beliebten Chocobos freuen, denn auch in diesem Teil helfen sie euch, die größeren Areale zu erkunden.
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