Anzahl der Bewertungen: 0

Sie sind zurück auf den Konsolen: Die Helden und Bösewichte der am längsten laufenden Show im Sports-Entertainment: Mit WWE 12 hat die beliebte, jährlich erscheinende Wrestling-Reihe SmackDown vs. RAW einen neuen Namen bekommen. Die Weiterentwicklung ist in den Augen der Entwickler von Yukes und Publisher THQ dermaßen fortgeschritten, dass es für den Namenswechsel allerhöchste Zeit wurde. Der eigentliche Beginn dieser Serie datiert noch zurück bis in die N64- und PS1-Zeiten und jedes Jahr kam ein neues Spiel auf den Markt.
Drei Versprechen haben Entwickler für die aktuelle Ausgabe gegeben und auch THQs internationaler Brand-Manager wiederholte jene Aussagen in Gesprächen mit uns immer wieder, so dass wir diese hier für euch auf Herz und Nieren testen wollen: WWE 12 ist Bigger, Badder, Better! Stimmt das wirklich?
Bigger - Das größte Wrestling-Spiel aller Zeiten?
Schauen wir allein auf die harten Fakten, wird diese Behauptung eindeutig bestätigt. Ein Roaster mit 70 bekannten und aktuellen Gesichtern, aus dem Ruhestand zurückgekehrten Wrestlern und einigen Legenden, die zu unserem großen Bedauern in den letzten Jahren gestorben sind. Zu jedem dieser Wrestler liefert THQ den originalen Soundtrack für den Gang in den Ring, die charakteristischen Auftritte und Gesten und das persönliche Arsenal an Moves und Finisher. Das größte Roaster aller Zeiten wird hier noch durch weitere, kommende DLCs sowie die Community erweitert, die eigene Kreationen von Wrestlern, seien sie fiktiv oder real - aber aus Lizenzgründen nicht im Spiel enthalten - in sehr hoher Detailtreue erstellen und zum Download anbieten kann. Einige bekannte Charaktere der letzten Jahre suchen wir nämlich trotz des großen Roasters vergebens...
Neben dem Roaster wurden die diversen Arenen von Monday-Night RAW, Friday-Night SmackDown, der Einsteiger-Show NXT sowie sämtliche Pay-per-View Arenen mit auf die Scheibe gepresst, in denen mit wenigen Ausnahmen die verschiedensten Match-Arten ausgetragen werden können. Neben den bekannten Matches stehen uns die Inferno-Matches, Extreme-Rules-Matches oder auch die Käfig- und Hell-in-a-Cell-Matches zur Verfügung.
Erstmals kann in WWE 12 zudem ein 40-Mann Royal Rumble ausgetragen werden, die Klassiker der Match-Geschichte á la Buried Alive oder gar ein Lumber-Jack-Match sind leider nicht dabei. Als kleiner Spoiler sei auch gesagt, dass ein Fokus des Spiels die WCW-Historie darstellt, also könnt ihr euch auf die Arenen von Monday Nitro, Starcade oder Clash of Champions freuen… Sehr, sehr cool!
Der Realismus wird definitiv groß geschrieben und so ist nicht nur die optische Aufmachung des Spiels grandios und sehr nah an der Realität gehalten, auch die Kommentatoren sprechen mit den Originalstimmen von Michael Cole und Jerry "The King" Lawler sowie diverser Gastkommentatoren, die hier erstmals für eine gute Mischung und Abwechslung sorgen. Die Sprachsamples wiederholen sich zwar nach wie vor, aber die Stimmen ändern sich und das allein ist ein großer Fortschritt. Die Atmosphäre wird von einer fetten Sound-Abmischung begleitet, die auch teure Surround-Anlagen lohnenswert erscheinen lassen - daneben wird jeder "Show-Tag" mit einem originalgetreuen Kamera-Flug inklusive cooler Animationen durch die Halle begleitet, eben so wie bei den echten Shows.
The Road to Wrestlemania
Der eigentliche Story-Modus des Spiels verbirgt sich im Road to Wrestlemania-Modus, in dem das Schicksal dreier auserwählter Wrestler nachgespielt werden kann. Angefangen wird mit Shaemus und einem eigens durch ihn geführten Squad bestehend aus Wade Barrett, Lord Steven Regal und Drew McIntire. Dieser Squad ist natürlich hungrig auf Champion-Gürtel und bringt sogar einen alt-bekannten Titel wieder zurück.
Wie in der Pseudo-Realität der WWE werden auch im Spiel ständige Intrigen und Story-Twists gesponnen, die die Handlung des Spielverlaufes und zwischenmenschlichen Fehden ziemlich fesselnd präsentieren. Auch das ein oder andere alt-bekannte Gesicht taucht auf, aber mehr möchten wir an dieser Stelle nicht verraten, denn hier kommen Fans voll auf ihre Kosten.
Kaum glaubt man den Road to Wrestlemania-Modus als Shaemus erfolgreich abgeschlossen zu haben, geht es auch schon nahtlos weiter mit der Story um Tripple H, die aber abrupt durch eine elf-monatige Verletzung unterbrochen wird. Gerade wieder halbwegs auf dem Damm, versucht sich der sichtlich verwirrte Tripple H wieder zurück an die Spitze zu kämpfen. Während seiner elf-monatigen Verletzungspause hat sich jedoch Einiges verändert, aber natürlich will der "King of Kings" noch einmal an die Spitze bevor er sich zur Ruhe setzt...
Du musst in My GP eingeloggt sein, um Comments eintragen zu können.