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Weitere Besserungen im Vergleich zum Vorgänger
CD Projekt RED hat einen deutlichen Schritt nach vorne machen und aus den Fehlern des ersten Teils lernen wollen, was sich an vielerlei Stellen zeigt. Deutlich wird dies natürlich zunächst bei den nun größtenteils verschwundenen Bugs, die den ersten Teil noch zum Hauptkonkurrenten von Gothic 3 in Sachen "die unfertigste Verkaufsversion" machten.
Diese Zeiten sind nun vorbei und The Witcher 2: Assassins of Kings ist trotz einiger K.I.-Aussetzer und gelegentlichen Clipping-Fehlern ein technisch beeindruckendes Spiel geworden. Des Weiteren ist die Menüführung des Inventars, der Charaktergenerierung und des Quest-Tagebuches wesentlich besser gelungen, wenngleich das Ganze noch immer noch ganz perfekt ist. Besonders der Fertigkeitenbaum des Charakters ist noch etwas konfus zu betrachten und benötigt Einarbeitungszeit.
Technisch beeindruckende Welt
Technisch lässt sich The Witcher 2 alles andere als lumpen, macht mit seiner Optik und Technik einen sehr modernen sowie zeitgemäßen Eindruck und lässt sich derzeit wohl nur von einigen Ego-Shootern den Rang ablaufen. CD Projekt REDs episches Rollenspiel schafft im Grafik-Bereich zwar eine Wertung oberhalb der 90-Prozent-Hürde, doch das Spiel ist für die meisten Hardwarekonfigurationen noch nicht ganz optimiert und erst einige Patches der Entwickler und Treiber-Updates von den Grafikkartenherstellern wie nVidia und ATi werden mit der Zeit stetige Performance-Verbesserungen mit sich bringen. Wer The Witcher 2 also in seiner vollen Pracht erleben will, sollte ein sehr leistungsfähiges System besitzen, Besitzer schwächerer Systeme müssen ihren PC vor dem Kauf definitiv erst durchchecken. Davon abgesehen ist der Titel aber ein Rollenspiel der besonders schönen Art, bei dem sowohl die verschiedenen Lokalitäten als auch Animationen, Lichteffekte und Charaktermodelle makellos ineinander übergehen. Schöner hat man es bisher selten erlebt.
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