Fallout: New Vegas
Fallout: New Vegas
Passend zum DLC-Release für PS3 und PC von Dead Money der Test von New Vegas!
16.03.11 um 04:06 von Daniel
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Ich bleibe bei meinem Lieblingsgetränk
Aber nicht nur Story-technisch hat sich eine Wandlung vollzogen. Zwar ist im Großen und Ganzen alles beim Alten geblieben, dennoch gibt es zahlreiche kleinere Erneuerungen im Spiel zu entdecken. Dabei ist euch natürlich die Standardausrüstung eines jeden in der Post-Apokalypse umherwandernden Überlebenskünstlers geblieben: Der Pip-Boy. Dieser dient wie auch im Vorgänger als Navigator, Statusmanager, Ausrüstungshilfe und Radioempfänger und hält natürlich jederzeit Informationen über die aktuell ausgewählte Mission und euer nächstes Ziel bereit. Gerade dies wird euch helfen, euch oder euren Kopf nicht in der großen Weite zu verlieren und gegebenenfalls der Hauptstory zu folgen. Das Ganze natürlich im wahrsten Sinne der Worte, denn nicht nur, dass es in Fallout: New Vegas satte 150 Orte zu entdecken gibt... Nein! Ihr trefft natürlich auch des Öfteren auf zumeist altbekannte Gegner und natürlich einige neue Mutationen, die euch oft und durchaus effektiv an den Kragen wollen.
Fallout wäre jedoch nicht Fallout, ohne eine Menge verschiedener Waffen, Rüstungen und Items, die euch das Überleben erleichtern. Rüstungen und Waffen können erneut durch den entsprechenden Skill verbessert werden und sind je nach Lage der Situation unterschiedlich effektiv. Hierbei wurde außerdem die Möglichkeit integriert, seine Waffen mit unterschiedlichen MODs auszurüsten, um beispielsweise die Zielgenauigkeit oder die Streuweite zu verbessern. Bei der Kleidung äußert ihr je nach Art außerdem die Zugehörigkeit zu einer gewissen Gruppierung und heimst euch unter Umständen Angriffe der verfeindeten Gruppen auf, falls ihr nicht genau aufpasst.
Selbstredend werdet ihr auf eurem Weg auch dieses Mal wieder in den Genuss einer Vielfalt verschiedener (teils auch verstrahlter) Lebensmittel und Snacks kommen, wobei natürlich auch hier der Großteil der Waren schon in Fallout 3 zum Verzehr bereit stand. So könnt ihr euch beispielsweise auf ein Wiedersehen mit der leckeren Nuka Cola freuen, obgleich im Ödland der Mojave ein anderes Gebräu dominiert: Sunset Sarsaparilla. Eine ebenfalls angenehme Erneuerung ist die Möglichkeit des Kochens bzw. Grillens. Immer wieder werdet ihr Komponenten finden, welche ihr an diversen Lagerfeuern zu neuer Kost verarbeiten könnt. Dies ist vor allem dann nützlich, wenn euch die Stim-Packs ausgehen oder ihr euch entschieden habt, den anspruchsvollen Hardcore-Modus zu spielen. In eben diesem besagten Modus erleidet eurer Charakter Hunger, Durst und Müdigkeit, was natürlich behandelt werden muss oder anderenfalls zum Tod führt. Jener Modus verlangt dem Spieler eine Menge Konzentration und Geduld ab und setzt ihn darüber hinaus des Öfteren auch mal unter Druck, die Gegend zu erkunden, um z.B. frisches Wasser zu finden und sich vor der drohenden Austrocknung zu schützen.

Alte Grafikengine reaktiviert
In Sachen Grafikengine hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht viel verändert. Ehrlich gesagt verwundert es etwas, dass Bethesda und Obsidian für Fallout: New Vegas erneut auf die mittlerweile sehr angestaubte Gamebyro-Engine von Fallout 3 gesetzt haben. Natürlich gibt sich das Spiel detailverliebt und untermalt dadurch die düstere post-apokalyptische Stimmung und durch Optimierung der Engine wurde die Draw-Distance leicht verbessert und Textur-Pop-Ups kommen etwas seltener vor, insgesamt ist das Rollenspiel technisch jedoch nicht mehr auf dem aktuellen Stand.
Leider trifft man im Laufe des Spiels auch auf einige Bugs und Fehler, die nicht alle reproduzierbar sind und teilweise seit dem Release auch schon durch Patches ausgebügelt wurden, dennoch darf ein Spiele-Release heutzutage nicht eine solche Fehlerrate aufweisen. Auch den einen oder anderen Absturz mussten wir auf Xbox 360 und PS3 hinnehmen, die PS3-Version lag in dieser Wertung sogar leicht vorne und auch Framerate-Probleme treten häufiger auf Sonys-Flaggschiff auf. Etwas störend auf beiden Konsolen sind zudem die langen Ladezeiten. Technisch schneidet die PS3-Version deutlich schlechter ab, daher gibt es hier Abzüge in der Wertung.
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 Facts
Name: Fallout: New Vegas
Aktuell betrachtet:
Von uns getestet für:
Hersteller: Obsidian Entertainment/Bethesda
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
HDTV bis zu: 720p
PS Network: Content-Download
Altersfreigabe: Keine Freigabe gemäß §14 JuSchG
Sprache/Texte: Deutsch
Geeignet für: Action-freudige Rollenspieler, Fans von Fallout 3.
Release:26.10.10
 Pro + Cons
 PRO:
+ Interessantes Setting
+ Riesiges Areal
+ Viele Quests
+ Gelungene Story
+ Nette Erneuerungen im Vergleich zu Fallout 3
+ Hoher Erkundungstrieb
+ Fallout-Flair
 CONTRA:
- Veraltete Optik
- Lange Ladezeiten
- Zu viele Bugs und Abstürze
- Teils schwierig der Informationsflut zu folgen
- Zu wenig neue Gegner
- Gelegentlich langweilige Nebenquests
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