Halo: Reach
Halo: Reach
Im Test: Mit dem Kampf um Reach verabschiedet sich Bungie von der Halo-Serie.
16.09.10 um 17:44 von Daniel
Bewerte diesen Artikel:
Anzahl der Bewertungen: 0
Mit Halo: Reach verabschiedet sich Entwickler Bungie von seiner großen Blockbuster-Marke. Der Master Chief wurde zum Gesicht (oder Helm) der Xbox, trotzdem steht in Halo: Reach nicht der Master Chief, sondern Team Noble im Mittelpunkt, da es sich beim neusten Halo-Teil um den geschichtlichen Vorgänger der bisherigen und weltbekannten Saga handelt.
Bei einem Halo-Titel handelt es sich immer um etwas Besonderes, zumal die Fans von Halo 3: ODST ein wenig enttäuscht waren. Somit stellt sich die Frage, ob sich Bungie mit einem großen Feuerwerk von der Serie verabschiedet oder selbige mit Halo: Reach nur noch zum Mittelmaß gehört. Was davon nun zutrifft, haben wir in zahlreichen Spielstunden mit der finalen Version einige Tage vor dem Release am 14. September testen können.

Der letzte Widerstand vor dem Erreichen der Erde
In dem neuen Konsolenkracher Halo: Reach geht es wie immer im Halo-Universum um den erbitterten Kampf der Menschheit zur Sicherung ihres Fortbestandes. Dieses Mal ist die Handlung zeitlich vor dem ersten Teil der Reihe angesiedelt und führt euch somit zurück zu den Ursprüngen der Story, noch bevor der Master Chief auftrumpfen kann.
Ihr findet euch also auf dem Planeten "Reach" wieder. Eure Aufgabe? Als einer der berüchtigten Spartan-Soldaten und neuestes Mitglied des Team Noble muss der Planet von euch gegen die drohende Invasion fieser Aliens geschützt werden, um als letzte Bastion vor der Erde, welche das politische und kulturelle Zentrum der UNSC darstellt, die absolute Vernichtung der Menschheit abzuwenden. Reach beherbergt hingegen das militärische Machtzentrum der UNSC und muss deshalb um jeden Preis gehalten werden, denn sollte Reach fallen, wird es wohl auch dem Rest der Menschheit so ergehen.
Ausgestattet mit einem breiten Arsenal hochtechnologischer Waffen (insgesamt 25) und mit voller Unterstützung der UNSC liegt es nun an euch, den bösen Aliens Paroli zu bieten und den Planeten vor der Invasion zu retten.

Wenn ihr das Spiel das erste Mal in das Laufwerk eurer Konsole einlegt und eine Speicherdatei anlegt, bietet sich euch die Möglichkeit, euren Charakter zu personalisieren. Ihr habt nun die Wahl des Geschlechts, wodurch sich dementsprechend die Möglichkeit ergibt, als weiblicher oder männlicher Spartan in die Geschichte von Halo: Reach einzusteigen und ihr könnt eine vierstellige Kennung an euren Gamertag anhängen, um euch für das Online-Erlebnis noch weiter zu individualisieren. Dabei dürft ihr natürlich auf Buchstaben, Symbole und Ziffern zurückgreifen und es bleibt euch überlassen, unter welchem Synonym ihr euch in der Halo: Reach-Community einen Namen macht. Diese Tatsache ist für die Bildung neuer, aber auch für bereits bestehende Clans interessant, da ihr eure Zugehörigkeit über die Zusatzkennung demonstrieren könnt, ohne extra euren Gamertag mit Hilfe von kostenpflichtigen Microsoft Points zu ändern.
Des Weiteren könnt ihr mit den im Laufe des Spiels verdienten Credits die Optik eures Kampfanzugs bzw. dessen farbliche Erscheinung verändern und euch ein persönliches Kampfsymbol erstellen. Seid ihr mit euren Einstellungen zufrieden, kann es auch schon losgehen und spätere Änderungen an der Rüstung sind mit neuverdienten Credits jederzeit möglich.
 Screenshots
 Comments

Du bist nicht eingeloggt!
Du musst in My GP eingeloggt sein, um Comments eintragen zu können.
 Facts
Name: Halo: Reach
Aktuell betrachtet:
Von uns getestet für:
Hersteller: Bungie/Microsoft Game Studios
Genre: First-Person-Shooter
Spieler: 1-16 (online)
HDTV bis zu: 1080p
Xbox Live: Onlinespiele/Rangliste/Content-Download
Altersfreigabe: Ohne Jugendfreigabe gemäß §14 JuSchG
Sprache/Texte: Deutsch
Geeignet für: Halo-, Action- und Shooter-Fans gleichermaßen.
Release:14.09.10
 Pro + Cons
 PRO:
+ Packende Story
+ Action-geladene Kampagne
+ Hoher Fun Faktor
+ Abwechslungsreich
+ Weltraum-Mission im Kampfgleiter
+ Brillanter Multiplayermodus
+ Viele Features
+ Diverse Spielmodi
+ Hohes Suchtpotential
+ Hübsche Grafik
+ Erstklassige Explosionen
+ Epischer Soundtrack
 CONTRA:
- Zu kurze Kampagnen-Spieldauer
- Grafisch leider nur Mittelmaß
- Hin und wieder K.I.-Aussetzer
- Schwammige Vehikelsteuerung
1
 Verwandte Artikel