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Das Jahr 2010 startet apokalyptisch! Darksiders ist das Erstlingswerk von Vigil Games und vermischt brachiale Action wie aus God of War, Devil May Cry oder Bayonetta mit einigen Elementen aus Soul Reaver und einer guten Portion Zelda.
So hat der vielversprechende Genre-Mix also zumindest in der Theorie das Potential zum ersten Überraschungshit des neuen Jahres, was in der Praxis aber natürlich erst überprüft werden will. Daher haben wir uns mit dem Protagonisten Krieg, einem der vier apokalyptischen Reiter, ausgetobt und verraten euch, ob Darksiders wirklich der große Wurf geworden ist oder doch lieber in der Hölle schmoren sollte.
Man sollte eben nicht alles glauben!
Die Hintergrundgeschichte dreht sich um die Armeen von Himmel und Hölle, die seit Anbeginn der Zeit einen erbitterten und nicht enden wollenden Krieg führen. Für Ordnung und Gleichgewicht sorgt währenddessen eine Institution, die uralten Gesetzen folgt und diese durch vier apokalyptische Reiter vollstreckt: Der verbrannte Rat.
Doch irgendwann entsteht ein drittes Reich, welches von schwachen Geschöpfen bewohnt wird, was natürlich die Menschen sind. So zwingt der verbrannte Rat Himmel und Hölle zu einem Waffenstillstand und integriert das dritte Reich ins Gleichgewicht, wofür ein Pakt geschlossen wird, der sieben Siegel beinhaltet. Sollte das siebte Siegel irgendwann gebrochen werden, startet auf der Erde die Apokalypse und die Vollstrecker des Rates, die vier Reiter, sollen neue Ordnung bringen.
Einer dieser vier Reiter ist Krieg, der eines Tages los eilt und gegen Himmel und Hölle in den Kampf zieht, allerdings im guten Glauben, das siebte Siegel sei gebrochen worden. Als er dann feststellt, dass seine drei Kollegen noch auf der faulen Haut liegen, wird ihm klar, dass etwas schief gegangen sein muss… Er wurde verraten.
Der Rat ist darüber ziemlich verärgert und ruft den Vollstrecker zu sich, der nach einer Rüge nochmals mit blauem Auge davon kommt. Krieg muss dem Rat jedoch versprechen, dass er wieder alles ins Lot bringt und dennoch ist die Sache damit nicht einfach so erledigt. Seine Fähigkeiten werden ihm entzogen und er bekommt einen Aufpasser an die Seite gestellt, der fortan nützliche Tipps und Hinweise gibt. Schade, dass die Story große Höhepunkte vermissen lässt und echte Überraschungen und Wendungen ausbleiben.
Der Einstieg so zäh, dass es schon fast schmerzt
Nach dem ziemlich beeindruckenden Intro macht sich zunächst jedoch Ernüchterung breit. Darksiders wirkt zu Beginn mit einem einfachen Block, einer Taste für Angriff sowie einer limitierten Zahl von Combos und der äußerst gut funktionierenden Ausweichfunktion wie ein simpler Button Masher ohne großen Tiefgang oder irgendwelche Besonderheiten. Das ändert sich auch die ersten zwei bis drei Stunden nicht und das Spiel nimmt nur sehr langsam Fahrt auf, denn euch werden in dieser Zeit stetig Aufgaben serviert, die euch immer wieder zwingen, gewisse Fähigkeiten von Krieg einzusetzen, was dem Spieler die Steuerung eintrichtern soll. So lernt ihr beispielsweise auch die Anwendung der coolen Finishing-Moves, die durch nur eine Taste ausgeführt werden können. Für Finishing-Moves müssen die stärkeren Gegner aber zunächst mal geschwächt werden, sonst geht nämlich nichts. Dann aber werden eindrucksvoll Körper zerteilt oder Gliedmaßen abgetrennt, leider hat man sich aufgrund der limitierten Anzahl viel zu schnell an den schönen Animationen sattgesehen.
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