League of Legends
League of Legends
Im Nachtest: Eine Legende oder schnell vergessen? League of Legends geprüft.
13.01.10 um 00:57 von Thomas
Bewerte diesen Artikel:
Anzahl der Bewertungen: 0
Als Beschwörer kann jeder Spieler einen der insgesamt über 40 unterschiedlichen Champions mit unterschiedlichen Fertigkeitsausrichtungen verwalten, die sich in die Klassen "Tank", "Kämpfer", "Magier", "Assassine" oder "Unterstützung" unterteilen. Während Tanks viel Schaden einstecken können, sind Assassinen beispielsweise besonders gut im Kampf gegen andere Champions. Die Champions starten jede Schlacht gänzlich neu, wohingegen der Beschwörer nach jeder Schlacht die Sieg- und Erfahrungspunkte behalten darf, um sie beliebig auf die drei verschiedenen Talentbäume (Offensiv, Defensiv, Unterstützung) zu verteilen, was anschließend auch für die folgenden Kämpfe bestehen bleibt. Diese Fähigkeiten sind meist globale Zauber (zum Beispiel Heilung) oder passive Fertigkeiten wie die prozentual verbesserte Chance auf kritische Treffer. Zusätzlich gibt es ein Runensystem, mit dem ihr im Vorfeld bestimmte Boni für allerdings nur drei eurer Champions definieren könnt, was leider etwas wenig ist. Die Entwicklung des Beschwörers zieht sich somit durch das gesamte Spiel, was "DotA"-Veteranen wahrscheinlich zunächst skeptisch beäugen werden. Wer das Ganze jedoch ausprobiert, wird schnell in den Bann gezogen.

Grafik und Sound
Technisch ist League of Legends keineswegs Up-to-Date und wird vermutlich auch niemanden vom Hocker hauen, doch das ist auch nicht immer zwingend nötig, denn das Spielprinzip funktioniert auch ohne ein optisches Feuerwerk einwandfrei.
Wenngleich die Präsentation schwächelt und es hier und da ein paar kleine Bugs gibt, muss sich die Riot Games-Entwicklung nicht verstecken, denn die in einem schönen Comic-Look gehaltene Optik entzückt stellenweise doch mit einem tollen Charakterdesign sowie kleinen Details und die Systemanforderungen sind niedrig. Zwar solltet ihr auch auf der Soundseite keinen Meilenstein erwarten, ihr bekommt bei League of Legends aber trotzdem eine ordentliche Vertonung geboten.

Free2Play und sonstige Nebenkosten
Das Gute an League of Legends im Vergleich zu ähnlichen Produkten ist das sogenannte Free2Play-Modell, denn das Spiel steht für Jedermann zum freien Download (oder für 29 Euro auf Disc im Handel) zur Verfügung und darf ohne Abo-Gebühren gespielt werden.
Der Nachteil ist, dass zusätzliche Inhalte wie etwa neue oder individuelle Champions ein wenig in der eigenen Geldbörse zu Buche schlagen. Das mag fair klingen, da der Kauf jedem selbst überlassen bleibt, aber möchte man sein kostenloses Spiel dennoch um möglichst viele Downloadinhalte erweitern und deshalb kann der Spielspaß am Ende einiges teurer werden als zunächst gedacht. Nichtsdestotrotz sind solche Formate als Alternative sicherlich ein richtiger Schritt, um beispielsweise Raubkopien vorzubeugen.
 Screenshots
 Comments

Du bist nicht eingeloggt!
Du musst in My GP eingeloggt sein, um Comments eintragen zu können.
 Facts
Name: League of Legends
Aktuell betrachtet:
Von uns getestet für:
Hersteller: Riot Games/GOA
Genre: Echtzeitstrategie-Rollenspiel-Mix
Spieler: 1-10 (online)
HDTV bis zu: -
Speicher: 0.8GB Festplattenspeicher
Altersfreigabe: Freigegeben ab 12 Jahren
Sprache/Texte: Englisch/Deutsch
Geeignet für: Strategiespieler, Free2Play-Enthusiasten.
Release:30.10.09
 Pro + Cons
 PRO:
+ Kostenloses Free2Play-Modell
+ Toller Multiplayer-Modus
+ Teamplay 5 Vs. 5
+ Süchtig machendes Spielprinzip
+ Viele Downloadinhalte
+ Neutrale Bossmonster für gemeinsame Raids
+ Einzelspieler-Matches möglich
+ Leavebuster-Technik verhindert Verlassen laufender Matches
+ Umfangreiche Statistiken
+ Freundeslisten, Chaträume
 CONTRA:
- Zusätzliche Inhalte kosten bares Geld
- Balance noch nicht ganz ausgewogen
- Technik nicht Up-to-Date
- Vereinzelte Bugs
1
 Verwandte Artikel