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Redet man von Massivly Multiplayer Online Role Playing Games (MMORPG�s), dann redet man auch immer von World of Warcraft aus dem Hause Blizzard. Das Spiel ist das mit Abstand erfolgreichste MMORPG, weshalb natürlich zahlreiche andere Hersteller ein Stück des Kuchens abbekommen möchten. Doch mit Ausnahme eines Titels ist in letzter Zeit kein Game auch nur in die Nähe von WoW gekommen. Bei der Ausnahme handelt es sich um Guild Wars, das die Sucht von Diablo und WoW vereint, die Spieler zusätzlich aber noch mit einem Joker lockt: Kostenlos online spielen!
Im Gegensatz zur Gelddruckmaschine von Blizzard werden bei Guild Wars keine Kosten mehr fällig. Nach dem Erfolg von Guild Wars kommt nun das Addon Factions auf den Markt, ein Standalone-Addon, das auch ohne die Basisversion seinen Dienst verrichtet. Was das Addon Guild Wars Factions auf dem Kasten hat und in wieweit WoW sich nun fürchten muss, das zeigt unser Test.
Man bastelt seinen Charakter
Am Anfang des Addons steht natürlich die obligatorische Charaktererschaffung. Dafür stehen euch neben den aus dem Hauptspiel bekannten Klassen zwei neue zur Verfügung. Zum einen die Assassine, die mit Waffen wie Dolchen aufräumt und hinterhältig agiert, während der Ritualist als zweite neue Klasse kein Direktkämpfer ist. Er beschwört hingegen Geister, die euch im Kampf unterstützen und eure Fähigkeiten oder die der Party verstärken oder Heilungen von euch und euren Begleitern vornehmen.
Beide Klassen können erneut mit einer zweiten Klasse besetzt werden oder können bei anderen Klassen als zweite Klasse dienen. Nach der Erschaffung eures Charakters geht es endlich ins Spiel. Neueinsteiger werden sich über das freundliche Tutorial freuen. Verschiedene Ausbilder bringen euch die wichtigen Grundlagen des Spiels bei. Später darf man sogar die Handlung des Basisspiels nachholen und dabei seinen neuen in Factions erstellten Charakter nutzen.
Auch bei Guild Wars Factions steht die Story wieder stark im Mittelpunkt. Ihr betretet zuerst die Insel Shin Jea des asiatisch angehauchten Kontinents Cantha. Eben jenem Kontinent droht das totale Chaos: Unschuldige Bürgen verwandeln sich plötzlich in aggressive Zombies und wollen sich gegenseitig an die Kehle.
Es wird also Zeit für euch, die ersten Quests zu beginnen, wofür mehrere Wege zur Verfügung stehen. Die komplette Welt ist in Zonen unterteilt. In Städten tummeln sich die menschlichen Mitspieler. Hier könnt ihr euch in Teams zusammenrotten und dann in die weite Welt ziehen (wahlweise können eure Mitstreiter auch von der CPU gesteuert werden). Daneben gibt es aber auch die Instanzen, die auch in WoW existieren: Diese Levelabschnitte sind abgesehen von eurer Party frei von sonstigen menschlichen Mitspielern, sodass eure Gruppe � ob von Mensch oder CPU gesteuert � ungestört der aktuellen Aufgabe nachgehen können.
Dies gestaltet sich wie ein Mix aus Diablo und World of Warcraft. Meist im Team durchstreift ihr die Welt aus der 3rd-Person-Perspektive, schlagt oder zaubert auf Gegner ein und sammelt wertvolle Gegenstände und Schätze, um diese später gewinnbringend zu verticken.
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