Sony hat sein Ergebnis für das abgelaufenes Geschäftsjahr 2011 (01.04.11 - 31.03.12) bekannt gegeben und die Zahlen sehen nicht rosig aus... 2011 hat das Unternehmen nämlich einen Rekordverlust eingefahren. Sony verzeichnet einen Nettoverlust von Yen 456,7 Mrd. (4,41 Mrd. Euro) gegenüber einem Verlust von 2,51 Mrd. Euro im Vorjahr.
Das ist der höchste Verlust in der Unternehmensgeschichte und ist unter anderem zurückzuführen auf den sinkenden Umsatz von 9,6 Prozent auf Yen 6,5 Billionen (63 Mrd. Euro). Nach einem operativen Gewinn im Vorjahr (1,93 Mrd. Euro) steht nun ein operativer Verlust in Höhe von 651 Mio. Euro in den Büchern.
Auch die PlayStation-Sparte der Consumer Products & Services Division steht nun mit 2,2 Mrd. Euro in den roten Zahlen, nachdem im vergangenen Geschäftsjahr noch ein Gewinn eingefahren wurde. Der PlayStation-Absatz ging nämlich zurück und so verkaufte Sony im abgelaufenen Geschäftsjahr 4,1 Mio. PlayStation 2-Konsolen (Vorjahr: 6,4 Mio.), 6,8 Mio. PSP-Konsolen (Vorjahr: 8,0 Mio.) und 13,9 Mio. PlayStation 3-Konsolen (Vorjahr: 14,3 Mio.)
Sony begründet den Rekordverlust unter anderem auch mit der Yen-Stärke, den schweren Tsunami in Japan und einer schlechten Lage in "etablierten Märkten". Im laufenden Geschäftsjahr (endet 31.03.13) prognostiziert Sony hingegen einen Gewinn von Yen 30 Mrd. (290,3 Mio. Euro). Dafür werden aber auch Konzern-weit rund 10.000 Menschen entlassen, die PlayStation-Abteilung ist davon jedoch so gut wie nicht betroffen.
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