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Prince Harry im Einsatz in Afghanistan: Durch PlayStation und Xbox ist er der bessere Killer
HOT! Der Prinz vergleicht Krieg auch noch mit einem Spiel
22.01.13 um 22:43 von Stefan
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In den letzten fünf Monaten war Prince Harry, der Dritte der britischen Thronfolge, in Afghanistan stationiert. Dies war bereits seit zweiter Kampfeinsatz mit der britischen Armee in dem Krisenstaat, doch zum ersten Mal war der Prinz dort nun als Co-Pilot und Gunner (Schütze) eines Apache Kampfhubschraubers stationiert.
Die britische Presse wurde eingeladen, Prince Harry bei seinem Einsatz zu begleiten, durfte die Bilder aus Sicherheitsgründen aber erst jetzt nach dem Einsatzende des Prinzen ausstrahlen. Offenbar sollte das angekratzte Image des Prinzen als "Party Prinz" mit Bildern seines Dienstes für das Vaterland aufpoliert werden. Ob aber alle seine Aussagen so klug waren?

Gegenüber der britischen Presse (unter anderem "International Business Times") gab er zu, dass er während seiner Stationierung und Einsatzes wahrscheinlich auch getötet hat.

»Ein Leben nehmen, um ein anderes zu retten«, so sein trockener Kommentar.

Prince Harry geht aber weiter und vergleicht den Krieg in Afghanistan und die Tötung von Taliban-Kämpfern mit einem Spiel. Ein Vergleich, der nicht nur unverantwortlich und fast schon kindisch klingt, sondern in der öffentlichen Diskussion über Gewaltauswirkungen durch Spiele nicht wirklich hilfreich ist. Selbst die NATO kritisierte die Äußerung von Prince Harry.

»Wenn da Leute sind und unseren Jungs böse Dinge antun wollen, dann nehmen wir sie aus dem Spiel, schätze ich«, fügt der Prinz hinzu.

Die Videospielreferenzen in den Aussagen von Harry werden aber noch absurder und seine Auffassung vom Töten wirkt sehr distanziert. Dass er getötet hat, hatte er ja bereits eingestanden - im Kampfeinsatz auch noch irgendwie nachvollziehbar, doch durch PlayStation und Xbox ist er seiner Meinung nach ein besserer Killer geworden. Prince Harry mag nämlich Videospiele und spielt auch im Camp ständig, wenn es die Zeit zulässt.

»Es ist ein Spaß für mich, weil ich einer dieser Leute bin, die gerne PlayStation und Xbox spielen, also gefällt mir der Gedanke, dass ich mit meinen Fingern sehr nützlich bin«, erzählt Harry.

Wir finden, dass Krieg kein Spiel ist, ein Apache Kampfhubschrauber kein Spielzeug und die Bildschirme im Cockpit kein Videospiel.

Wie findet ihr die Aussagen und Vergleiche des Prinzen? Machen diese Vergleiche für euch Sinn oder stellen sie Videospiele in ein falsches Licht?
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